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Fußball
FC Bayern lässt gegen Kovac seine Talente ran

Jupp Heynckes ordnet dem Spiel am Dienstag alles unter.
Jupp Heynckes ordnet dem Spiel am Dienstag alles unter. FOTO: dpa / Matthias Balk
München. Jupp Heynckes rotiert vor dem Rückspiel bei Real.

Gegen den Neuen dürfen die Jungen ran: Jupp Heynckes, der Trainer des FC Bayern, wird die Aufstellung in der Bundesliga-Partie an diesem Samstag gegen Eintracht Frankfurt ganz dem Rückspiel in der Champions League unterordnen. So könnten beim Gastspiel des künfrigen Bayern-Trainers Niko Kovac mehrere Nachwuchsakteure zum Einsatz kommen.


Neben dem schon zuletzt gegen Hannover 96 eingesetzten Abwehrspieler Lukas Mai (18) werden auch die Mittelfeldspieler Niklas Dorsch (20) und Meritan Shabani (19) zum Aufgebot gehören. Womöglich werde ein weiteres Talent dazu kommen, sagte Heynckes am Freitag. „Die nächste große Aufgabe steht am Dienstag in Madrid bevor“, sagte er. Das Halbfinal-Hinspiel gegen Real ging mit 1:2 verloren.

Neben Jérôme Boateng (Adduktoren) werden auch die gegen Madrid verletzt ausgewechselten Arjen Robben (muskuläre Beschwerden) und Javi Martínez (Schädelprellung) fehlen. Zumindest mit Martínez plant Heynckes fest für Dienstag. Bei Robben sei es „schwierig, eine genaue Prognose abzugeben“. Der zuletzt fehlende David Alaba soll bis Dienstag gezielt aufgebaut werden. Angeschlagen sind auch Thomas Müller und James Rodríguez, die am Samstag geschont werden dürften.



Keine Sorgen macht sich Heynckes um einen WM-Einsatz von Boateng. „Ich sehe überhaupt keine Gefahr“, sagte der Trainer zu der „strukturellen Verletzung der Adduktoren-Muskulatur im linken Oberschenkel“ bei seinem Innenverteidiger: „Jérome wird, so wie ich ihn und unseren Arzt Doktor Müller-Wohlfahrt verstanden habe, bei der WM dabei sein können“.

Seinem Nachfolger Kovac will Heynckes „ohne Berührungsängste“ begegnen. „Das ist ein junger Trainer, der jetzt durchstarten möchte, das sei ihm vergönnt“, äußerte er. Kovac selbst spielte das Treffen herunter. „Wichtig ist aktuell nur die Eintracht“, sagte der Frankfurter.