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Fall Müller: Urteil zu befristeten Verträgen war nie das Ziel

Frankfurt. Agentur

Ex-Bundesliga-Torwart Heinz Müller hatte nie die Intention, die Praxis ständig befristeter Arbeitsverträge im Profisport vor Gericht zu Fall zu bringen. Das bestätigte Christian Heidel, Manager von Mainz 05 : "Er hatte uns darauf verklagt, dass sein Arbeitsvertrag um ein weiteres Jahr verlängert wird." Müllers Anwalt Horst Kletke glaubt deshalb auch nicht, dass der Fall einschneidende Folgen haben wird. Das Arbeitsgericht Mainz hatte am Dienstag entschieden, dass die Befristung von Arbeitsverträgen auch im Profisport nur innerhalb enger gesetzlicher Grenzen zulässig ist.