1. Sport
  2. Saar-Sport

Ex-Weltmeister Schwarzer sieht im Fußball ein großes Vorbild

Ex-Weltmeister Schwarzer sieht im Fußball ein großes Vorbild

Ex-Weltmeister Christian Schwarzer blickt der Zukunft des deutschen Handballs optimistisch entgegen und sieht den Fußball dabei als Vorbild. „Die Fußballer machen uns viele Dinge vor.

Im Handball sind wir auch auf einem guten Weg. Wir brauchen sicherlich noch Zeit, um die Früchte ernten zu können. Alles natürlich auf einer anderen Ebene als im Fußball", sagte der Jugendkoordinator und A-Jugend-Nationaltrainer des Deutschen Handballbundes (DHB) in einem Interview und fügte an: "In ein bis drei Jahren glaube ich aber schon, dass wir Spieler in unseren Reihen haben, die mit Jungs wie Götze, Müller und Draxler zu vergleichen sind." Dazu dürfte auch Toptalent Tim Suton vom Zweitligisten HG Saarlouis zählen, der mit 17 Jahren die Torschützenliste in der 2. Liga anführt.

Trotz der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 und die am 12. Januar beginnende EM in Dänemark, stärkt der ehemalige Weltklasse-Kreisläufer aus Niederwürzbach Bundestrainer Martin Heuberger den Rücken. "Dass Martin Heuberger der richtige Mann auf dem Bundestrainer-Posten ist, daran besteht kein Zweifel. Markus Baur und ich arbeiten sehr gut mit ihm zusammen. Er gibt die Linie vor, und wir setzen sie im Nachwuchsbereich um", sagte der 44-Jährige.

Entscheidend seien aber die beiden WM-Playoff-Spiele im Juni. "Martin Heuberger muss jetzt die Qualifikation für die WM 2015 schaffen. An diesem Ziel wird er gemessen", sagte Schwarzer. Die deutschen Handballer hatten am Wochenende vor heimischem Publikum ein Vier-Nationen-Turnier mit den EM-Teilnehmern Island, Russland und Österreich gewonnen.