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Ex-Radprofi Niermann gesteht Epo-Doping von 2000 bis 2003

Hannover. Grischa Niermann hat wenige Monate nach seinem Rücktritt als Radprofi Doping zugegeben. Wie der Hannoveraner gestern mitteilte, habe er zwischen 2000 und 2003 "einige Mal das verbotene Mittel Epo genommen". Weitere Details wolle der 37-Jährige der niederländischen Anti-Doping-Kommission mitteilen

Hannover. Grischa Niermann hat wenige Monate nach seinem Rücktritt als Radprofi Doping zugegeben. Wie der Hannoveraner gestern mitteilte, habe er zwischen 2000 und 2003 "einige Mal das verbotene Mittel Epo genommen". Weitere Details wolle der 37-Jährige der niederländischen Anti-Doping-Kommission mitteilen. Niermann fuhr von 2000 bis 2012 bei Rabobank, zuletzt war er Nachwuchstrainer im niederländischen Verband. Obwohl der Dopingmissbrauch verjährt sei, wird Niermann für sechs Monate bis August gesperrt."Dank der Leute in meiner Umgebung habe ich 2003 gemerkt, dass die Nutzung illegaler Substanzen nicht der Weg ist, den ich gehen möchte", erklärte Niermann. Deswegen habe er aufgehört. In den zehn Jahren danach habe Niermann versucht, für die jungen Rabobank-Fahrer "ein Vorbild" zu sein. "Dass diese dunkle Phase nun zurückkommt, schmerzt mich sehr, aber bestärkt mich in meiner Entscheidung von 2003", sagte er. dpa/sid