Europas Leichtathletik-Chef zweifelt an Russlands Olympiastart

Europas Leichtathletik-Chef zweifelt an Russlands Olympiastart

Europas Verbandschef Svein Arne Hansen zweifelt an einem Olympia-Start russischer Leichtathleten bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. Er glaube nicht, dass Russland die im Zuge des Skandals um systematischen Doping-Betrug in der heimischen Leichtathletik geforderten Reformen rechtzeitig umsetzen werde, sagte der Präsident der EAA.

Ein von der Welt-Antidoping-Agentur Wada ausgewähltes Experten-Team arbeitet derzeit in Moskau an der Umsetzung der notwendigen Neugestaltung, der Weltverband IAAF will sich Mitte Januar vor Ort ein Bild der Entwicklungen machen.

Eine Untersuchungskommission hatte zuvor massive Dopingverfehlungen in der russischen Leichtathletik festgestellt. Daraufhin war der russische Verband Araf aus der Iaaf ausgeschlossen worden. Russlands Leichtathleten droht deswegen auch das Aus für Rio. Zudem suspendierte die Wada die russische Anti-Doping-Agentur und entzog dem Moskauer Anti-Doping-Labor die Akkreditierung.

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