| 20:46 Uhr

Spiel gegen FC Astoria Walldorf
Euphorie soll FC Homburg weiter tragen

Nach dem Sieg gegen die SVE stieg Christopher Theisen auf den Zaun, feierte mit den Fans.
Nach dem Sieg gegen die SVE stieg Christopher Theisen auf den Zaun, feierte mit den Fans. FOTO: Andreas Schlichter
Homburg. Der Fußball-Regionalligist kann an diesem Samstag bei Astoria Walldorf den dritten Sieg in Serie feiern. Von Ralph Tiné

Nach den beiden überzeugenden 3:0-Heimsiegen gegen den VfB Stuttgart II und die SV Elversberg will der FC Homburg den Schwung mitnehmen und den ersten Auswärtsdreier einfahren. An diesem Samstag um 14 Uhr tritt der Fußball-Regionalligist im Dietmar-Hopp-Sportpark beim FC Astoria Walldorf an.


Im Auftaktspiel bei Wormatia Worms war der FCH zwar die bessere Mannschaft, verlor aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung aber mit 1:2. „Wir müssen geduldig spielen. Wir haben genügend Qualität in der Offensive, um unsere Tore zu machen“, gibt Jürgen Luginger die Marschroute vor. Der FCH-Trainer sieht sein Team in einem „Entwicklungsprozess“, in dem noch jede Menge Steigerungspotenzial vorhanden sei.

Christopher Theisen, Doppeltorschütze gegen die SVE, ist aufgrund der Stimmung in der Mannschaft optimistisch, dass das Leistungshoch der Homburger anhält. „In Walldorf werden wir von außen natürlich nicht so viel Unterstützung bekommen wie im Waldstadion. Deshalb muss dort der Teamgeist innerhalb der Mannschaft noch mehr zum Tragen kommen“, sagt Theisen, der in Homburg einen außergewöhnlichen Zusammenhalt feststellt. „Ich habe schon in einigen Mannschaften gespielt und weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Auf Dauer ist das mit Sicherheit ein Vorteil für uns“, prognostiziert der 25-Jährige. Theisen warnt aber davor, den vermeintlichen Außenseiter Walldorf zu leicht zu nehmen: „Solche Spiele, in die wir als klarer Favorit gehen, sind meistens am schwierigsten.“



Sportmanager Michael Berndt freut sich nach dem beeindruckenden Derbysieg über die Euphorie im Umfeld, will die Bäume aber ebenfalls nicht in den Himmel wachsen lassen. „Wir haben in Worms verloren und uns danach nicht verrückt gemacht. Genauso fangen wir jetzt nicht an, von irgendwelchen Dingen zu träumen“, sagt der frühere Mittelfeldspieler der Grün-Weißen.