Erster Sieg für Altstadt in der Poolbillard-Bundesliga

Billard-Bundesliga : Erster Sieg für Altstadt

Endlich hat es für den Aufsteiger geklappt: Gegen Neukirchen-Vluyn gewann der PBC Joker Altstadt in der Poolbillard-Bundesliga mit 5:3. Gegen Oberhausen setzte es eine Niederlage.

 Für den PBC Joker Altstadt ist der erste Doppel-Heimspieltag in der Poolbillard-Bundesliga nicht schlecht gelaufen. Der Aufsteiger verlor zwar am Samstag gegen den Tabellendritten BC Oberhausen mit 3:5, gewann dann aber einen Tag später das Kellerduell gegen das Schlusslicht BSC Joker Neukirchen-Vluyn mit 5:3. Die Altstadter belegen damit nach vier Partien mit drei Punkten den vorletzten Tabellenplatz sieben. Direkt darüber befindet sich bereits das rettende Ufer. Rang sechs wird derzeit vom BC Queue Hamburg mit ebenfalls drei Zählern eingenommen. Der nächste Doppel-Spieltag findet am Samstag und Sonntag, 14./15. Dezember, statt. Dann bestreiten die Altstadter erneut zwei Heimpartien. Samstags empfängt man um 14 Uhr den aktuellen Spitzenreiter 1. PBC St. Augustin. Und sonntags geht es dann um 11 Uhr mit der Partie gegen den auf Rang fünf platzierten 1. PBC Neuwerk weiter. Bereits jetzt zeichnet sich im Kampf um den Klassenverbleib ein dichtes Gedränge von mehreren Mannschaften ab.

Bei der 3:5-Heimniederlage gegen Oberhausen lagen die Gastgeber zur Pause mit 1:3 zurück. Im 14.1 hatte Sebastian Ludwig gegen Niels Feijen mit 109:125 das Nachsehen. Sebastian Staab bezwang im Acht-Ball Andreas Roschkowsky mit 2:1. Die Neun-Ball-Partie verlor Marco Dorenburg gegen Marc Bijsterbosch mit 1:2. Außerdem unterlag Andreas Daniel im Zehn-Ball Lars Kuckherm mit 0:2. Somit hatten die Gäste die Vorteile auf ihrer Seite. Dennoch versuchte die Joker-Mannschaft noch einmal alles. Staab bezwang im 14.1 Roschkowsky deutlich mit 125:47. Und Ludwig ließ Bijsterbosch im Zehn-Ball mit 2:0 abblitzen. Beim 1:2 im Neun-Ball gegen Feijen durfte Daniel lange Zeit auf einen weiteren Zähler hoffen. Dorenburg unterlag im Acht-Ball Kuckherm mit 0:2. Spannend war es auch am Sonntag. Hier stand es zur Pause 3:1 für Altstadt. Ludwig siegte im 14.1 gegen Ivo Aarts mit 125:28. Dorenburg bezwang im Neun-Ball Marcel Nottebaum mit 2:0. Und Daniel setzte sich im Zehn-Ball mit 2:0 gegen Nikko Springer durch. Dagegen unterlag Staab im Acht-Ball in iner engen Partie Ivar Saris mit 1:2. Nach Wiederbeginn machte er es beim 125:29 im 14.1 gegen Nottebaum besser. Und den fünften Punkt steuerte Daniel beim 2:1 im Neun-Ball gegen Saris bei. Damit taten die Niederlagen von Dorenburg (1:2 im Acht-Ball gegen Springer) und Ludwig (1:2 im Zehn-Ball gegen Aarts) den Hausherren nicht mehr weh. „Die Spieler von Oberhausen mussten ganz schön schwitzen und kämpfen, dass sie einen knappen Gesamtsieg mitnehmen. Ein Unentschieden war auf jeden Fall drin. Das wäre für uns gegen dieses stark besetzte Team schon genial gewesen. Wir haben uns sehr gut verkauft, aber die wenigen Chancen leider nicht genutzt“, meinte Staab. Dennoch wäre bereits in dieser engen Partie ein Aufwärtstrend zu spüren gewesen.

„Am Sonntag gab es dann im Kampf um den Ligaverbleib den erhofften Pflichtsieg. Alle waren direkt voll am Start und hochkonzentriert“, freute sich Staab. Es wäre auch ein 6:2 möglich gewesen. Insgesamt sei der Sieg „klasse gewesen“.

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