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Erster Schritt für den VfB aus der Krise

Erster Schritt für den VfB aus der Krise

Stuttgart. Auch nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League ist die Welt beim VfB Stuttgart noch längst nicht in Ordnung. Neben dem knallharten Abstiegskampf droht dem schwächelnden Fußball-Bundesligisten neuer Ärger mit Querulant Jens Lehmann

Stuttgart. Auch nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League ist die Welt beim VfB Stuttgart noch längst nicht in Ordnung. Neben dem knallharten Abstiegskampf droht dem schwächelnden Fußball-Bundesligisten neuer Ärger mit Querulant Jens Lehmann. "Es wäre fatal, wenn wir uns blenden lassen würden", sagte der neue Trainer Christian Gross trotz des souveränen 3:1 (3:0)-Siegs gegen Unirea Urziceni. "Das wird ein brutal harter Kampf gegen den Abstieg." Gross, der dem Kampf um den Klassenverbleib die höchste Priorität eingeräumt hatte, sagte nüchtern: "Die eigentliche Aufgabe fängt erst am Sonntag beim FSV Mainz 05 an." Nun müsse seine Mannschaft mental und körperlich möglichst schnell regenerieren, da die Partie gegen den rumänischen Meister viel Kraft gekostet habe.Die zuletzt schwerfällig agierenden Stuttgarter spielten Urziceni in der ersten Viertelstunde an die Wand. "Es war toll, wie wir angefangen haben", lobte Gross. Torhüter Jens Lehmann bescheinigte seinem neuen Trainer: "Er hat eine gewisse Magie in uns entfacht." Lehmann betonte aber auch: "Ich bin mir sicher, dass wir mit dem alten Trainerteam auch erfolgreich gewesen wären."Der exzentrische Torhüter hatte zuvor in einem Fernseh-Interview der Club-Führung vorgeworfen, sich von Babbel wegen der Randale "pubertärer Jugendlicher" getrennt zu haben. Heldt konterte knallhart: "Das wird Konsequenzen haben, die wir aber intern behandeln." Lehmanns Anschuldigungen seien von "purem Egoismus" geprägt. "Wir haben uns um Entscheidungen zu kümmern, sicher nicht der Torhüter." Lehmann goss zusätzlich Öl ins Feuer: "Ich weiß nicht, wie dünnhäutig die sind." dpa

HintergrundDie Achtelfinalspiele der Champions League finden am 16./17. oder 23./24. Februar (Hinspiele) und am 9./10. oder 16./17. März statt. Qualifiziert sind folgende Teams: Girondins Bordeaux, Bayern München, Manchester United, ZSKA Moskau, Real Madrid, AC Mailand, FC Chelsea, FC Porto, AC Florenz, Olympique Lyon, FC Barcelona, Inter Mailand, FC Sevilla, VfB Stuttgart, FC Arsenal und Olympiakos Piräus.Die Auslosung findet am 18. Dezember um 12 Uhr in Nyon/Schweiz statt. Die möglichen Gegner von Bayern München sind Manchester, Madrid, Chelsea, Florenz, Barcelona, Sevilla oder Arsenal. Der VfB Stuttgart trifft entweder auf Bordeaux, Manchester, Madrid, Chelsea, Florenz, Barcelona oder Arsenal. red