Erst die Hausaufgaben, dann das Topspiel

Erst die Hausaufgaben, dann das Topspiel

Hasborn. Mit dem 7:0-Paukenschlag gegen den FSV Hemmersdorf schloss der SV Hasborn nicht nur die Hinrunde in der Fußball-Saarlandliga erfolgreich ab, sondern beendete auch seine kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge. Rechtzeitig zum Endspurt in diesem Jahr scheint der Oberliga-Absteiger und aktuelle Tabellendritte also wieder in Tritt gekommen zu sein

Hasborn. Mit dem 7:0-Paukenschlag gegen den FSV Hemmersdorf schloss der SV Hasborn nicht nur die Hinrunde in der Fußball-Saarlandliga erfolgreich ab, sondern beendete auch seine kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge. Rechtzeitig zum Endspurt in diesem Jahr scheint der Oberliga-Absteiger und aktuelle Tabellendritte also wieder in Tritt gekommen zu sein. Bevor die Rot-Weißen nächste Woche im Spitzenspiel zu Tabellenführer SC Halberg Brebach reisen, steht an diesem Samstag aber noch das nächste Heimspiel auf dem Programm. Ab 15 Uhr empfängt die Elf von Trainer Heiko Wilhelm den Tabellen-15. VfB Dillingen. Trotz der mäßigen Platzierung des Gegners rechnet Wilhelm aber keinesfalls mit einem Selbstläufer: "Ich schätze Dillingen höher ein, als sie momentan dastehen, und erwarte ein enges Spiel. Wenn wir nicht gleich die richtige Einstellung zum Spiel finden, wird es in dieser Liga gegen jeden Gegner schwer." Gerade im Angriff habe Dillingen einige schnelle und gefährliche Spieler, allen voran nennt Wilhelm Gästestürmer Juri Dil, der auch schon acht Saison- Treffer erzielt hat.

Auch wenn er es nicht zugeben mag, insgeheim dürfte Hasborns Trainer am Wochenende auch auf einen anderen Sportplatz schielen und dort auf einen Ausrutscher von Tabellenführer Brebach hoffen. Die neun Punkte vor Hasborn liegenden Saarbrücker müssen am Sonntag zum FSV Jägersburg, der mit neun Siegen aus neun Partien zu Hause eine makellose Bilanz aufweist und dessen Heimstärke auch Hasborn beim 1:3 vor drei Wochen zu spüren bekam. Und etwas Schützenhilfe käme Wilhelm dann auch tatsächlich nicht ungelegen, schließlich sagt er: "Sollte Brebach Federn lassen, wollen wir zur Stelle sein." Auf weitere Tore von Christian Dorobek muss der SVH-Trainer in diesem Jahr allerdings verzichten. Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag zog sich der Angreifer beim 7:0 gegen Hemmersdorf, zu dem er zwei Treffer beisteuerte, einen Innenbandabriss im Knie zu und wird bis auf weiteres ausfallen. bene