Erleichterung bei der HG Saarlouis nach Erfolg gegen Eisenach

Saarlouis · Saarlouis. Die Erleichterung war den Spielern des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis gestern Abend deutlich anzusehen, als ihre Partie gegen den ThSV Eisenach abgepfiffen wurde. Mit 29:25 (13:14) siegten die Saarländer vor etwa 1400 Zuschauern in der heimischen Stadtgartenhalle nach drei Niederlagen in Folge

Saarlouis. Die Erleichterung war den Spielern des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis gestern Abend deutlich anzusehen, als ihre Partie gegen den ThSV Eisenach abgepfiffen wurde. Mit 29:25 (13:14) siegten die Saarländer vor etwa 1400 Zuschauern in der heimischen Stadtgartenhalle nach drei Niederlagen in Folge."Wir haben die Anfangsphase ein bisschen verpennt", sagte HG-Trainer Andre Gulbicki nach dem Schlusssignal: "In der Deckung haben wir die Aggressivität vermissen lassen und das hat uns auch im Angriff verunsichert." Vor allem Daniel Fontaine habe mit der offensiven Deckung der Gäste seine Probleme gehabt. "Er hat durch die Manndeckung nicht ins Spiel gefunden. Gott sei Dank hat Joko uns dafür geholfen", erzählte Gulbicki. Mit "Joko" meint er Rückraumspieler Jonathan Julvécourt, der mit vier seiner insgesamt fünf Treffer wesentlich zur Schluss-Offensive der Hausherren beitrug. Durch einen 5:0-Zwischenspurt (53. bis 58. Minute) zur 27:23-Führung brachte die HG ihren Erfolg unter Dach und Fach. Die erste Halbzeit ging allerdings zunächst an die Gäste aus Eisenach, die einige Unkonzentriertheiten der Gastgeber zu einer 6:2-Führung (11.) nutzen konnten. Doch spätestens mit dem Traumtor, das Otto Fetser nach einem langen Abwurf von HG-Torwart Darius Jonczyk per Kempa-Trick und Dreher zum 10:10 (23.) erzielte, war Saarlouis endlich im Spiel.

"Es war für beide Mannschaften ein sehr schweres Spiel, weil sie noch die Strapazen vom Wochenende in den Knochen hatten", meinte der erleichtert wirkende Andre Gulbicki. Bereits am kommenden Sonntag muss er mit seiner Mannschaft aber wieder ran, wenn sie um 16 Uhr beim SV Post Schwerin zu Gast sind. zen