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Champions League
Erleichterter Khedira will jetzt bis ins Finale

London. Die Fans von Juventus Turin in Wembley feierten das 2:1 (0:1) gegen Tottenham Hotspur noch lange nach dem Abpfiff ausgelassen. Bei den Spielern herrschte vor allem Erleichterung. „Wir hatten das Glück auf unserer Seite“, gab Sami Khedira zu. Drei Minuten genügten dem deutschen Fußball-Nationalspieler und seinem erfahrenen Team am Mittwoch, um die Partie gegen die spielerisch lange Zeit überlegenen Spurs zu drehen und nach dem 2:2 im Hinspiel doch noch das Champions-League-Viertelfinale zu erreichen.

Die Londoner hatten dem Tabellenzweiten der Serie A alles abverlangt. Immer wieder waren Englands Stürmerstar Harry Kane und der frühere HSV- und Leverkusen-Profi Heung-Min Son vor dem Juve-Tor aufgetaucht und durch Son (39. Minute) vollkommen verdient in Führung gegangen. Doch Gonzalo Higuaín (64.) und Paulo Dybala (67.) drehten das Spiel in der zweiten Halbzeit. „Wir wollen ins Finale“, stellte Khedira klar: „Aber jetzt freuen wir uns einfach auf ein schönes Viertelfinale, egal wer kommt, und hoffen, dass wir dann noch mal eine Runde weiterkommen.“