Erinnerungen an letzten Titel

Erinnerungen an letzten Titel

Als gestern Nacht um 0.16 Uhr die Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) auf ihrer Internetseite meldete, dass der TV Saarlouis den Zuschlag für die Ausrichtung des Top-4-Turniers um den DBBL-Pokal am 29.

und 30. März erhalten hat, wurden in Saarlouis direkt Erinnerungen wach. Erinnerungen an das Turnier 2010, als sich die Royals zu Hause den Pokalsieg sicherten. "Das war zwei Tage lang ein absolutes Basketball-Fest", sagt der Saarlouiser Trainer René Spandauw, der sein Team damals zum bis dato letzten Titel führte.

Allein schon das Top 4 in die Stadtgartenhalle geholt zu haben, wertet die M.U.T. Sportmarketing GmbH, die die Bundesliga-Lizenz für die Royals innehat, als großen Erfolg. "Wir freuen uns sehr, dass die DBBL sich aufgrund unserer Bewerbung dazu entschieden hat, das Turnier nach Saarlouis zu vergeben. Damit unterstützt die Liga die Entwicklung des Basketballsports im Saarland", sagt Dieter Therre. Ausschlaggebend war für die dreiköpfige Auswahlkommission der DBBL die Unterbringung und finanzielle Beteiligung der Gästeteams. "In beiden Aspekten haben die Royals den Mitbewerber aus Nördlingen deutlich überboten", erklärte Achim Barbknecht, Geschäftsführer der DBBL GmbH. Und so werden die Royals im Pokal nun den Heimvorteil gegenüber Favorit Wasserburg, Nördlingen und Marburg haben. Das Halbfinale ist noch nicht ausgelost.

So erfreut sie in Saarlouis über die Nachricht waren, morgen steht den Royals mit der Partie beim BC Marburg (18 Uhr) wieder eine schwere Aufgabe in der Liga bevor. Saarlouis steht aufgrund der Hinspiel-Niederlage (70:72) punktgleich hinter Marburg auf dem sechsten Tabellenplatz. "Wir fahren nach Marburg, um zu gewinnen", sagt Spandauw. Gar nicht einmal wegen des direkten Vergleichs, sondern vielmehr, um sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

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