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Erfolgreiche Tour in die Eifel

Homburg. Mit einem 2:1-Auswärtssieg kehrte der FC Homburg am späten Dienstagabend von seiner Partie in der Oberliga Südwest beim TuS Mayen zurück. "Der Sieg war hochverdient, wenn es auch in der Schlussphase noch einmal ganz eng wurde", stellte FCH-Trainer Jens Kiefer erleichtert nach dem Schlusspfiff fest Von SZ-Mitarbeiter Markus Hagen

Homburg. Mit einem 2:1-Auswärtssieg kehrte der FC Homburg am späten Dienstagabend von seiner Partie in der Oberliga Südwest beim TuS Mayen zurück. "Der Sieg war hochverdient, wenn es auch in der Schlussphase noch einmal ganz eng wurde", stellte FCH-Trainer Jens Kiefer erleichtert nach dem Schlusspfiff fest. Dabei dachte er an die dritte Nachspielminute, als Mayens Stephan Schikroa die große Chance zum 2:2 ausließ. Kiefer: "Nach einer 2:0-Führung verpassten wir es, die Begegnung klar zu unseren Gunsten zu entscheiden."


Sehenswert startete der Tabellenzweite aus Homburg in die Partie. Mit einem Fallrückzieher brachte Michael Petri den FCH schon nach elf Minuten in Führung. Kiefer musste am Dienstagabend gegenüber der Partie in Mechtersheim auf einige Spieler verzichten. Julien Turnau musste kurzfristig wegen einer Wadenverletzung passen. Der zuletzt mit drei Treffern erfolgreiche Fabio Di Dio Parlapoco saß in der ersten Halbzeit auf der Bank. Zudem fehlte David Seibert (Fußsohlenprobleme) und für Stammtorwart Thorsten Hodel stand Georg Amann zwischen den Torpfosten. Amann sollte in den gesamten 90 Minuten kaum etwas zu tun bekommen. Denn der FC Homburg hatte die Begegnung jederzeit fest im Griff. So kam Mayen im ersten Spielabschnitt nur durch einen gefährlichen Kopfball von Thomas Breitbach zu einer echten Torgelegenheit.

In der zweiten Halbzeit drängte der FC Homburg vor 150 Zuschauern auf eine schnelle Entscheidung. In der 51. Minute erhöhte Tobias Mansfeld auf 2:0. Dann scheiterte Michael Petri gleich mehrfach am guten Mayener Torwart Michael Luft. Rouven Weber hatte das 3:0 auf dem Kopf. Aber wieder parierte Luft glänzend.



Auf der Gegenseite musste Amann bei einem 35 Meter Gewaltschuss von Patrick Thiesen (70.) erstmals sein Können unter Beweis stellen. FCH-Mannschaftskapitän Rouven Weber erklärte, dass der FCH längst hätte den Sack zumachen müssen. "Wir hatten den TuS Mayen fest im Griff." Bis zur 85. Minute stimmte diese Aussage. Doch dann fiel der überraschende Anschlusstreffer durch Christian Weißenfels und bei den Grün-Weißen musste bis zum Abpfiff noch einmal gezittert werden.

Mit dem fünften Auswärtssieg dieser Saison ist die Vizemeisterschaft dem FC Homburg nur noch theoretisch zu nehmen.

Jetzt freut man sich bei den Homburgern auf das Schlagerspiel am nächsten Samstag um 14.30 Uhr, wenn es gegen den Meister 1. FC Saarbrücken im Waldstadion geht. "Wir hatten heute den TuS Mayen fest

im Griff."

FCH-Kapitän

Rouven Weber