Enttäuschung nach dem Kellerduell

Enttäuschung nach dem Kellerduell

Limbach. Für den FC Palatia Limbach wird die Luft in der Fußball-Saarlandliga immer dünner. Im Kellerduell gegen den 1. FC Reimsbach (vor dem Spiel mit fünf Punkten Drittletzter) verlor das Schlusslicht vor 180 Zuschauern mit 0:4 (0:1). "Wir hatten in der ersten Hälfte noch ein paar Chancen, mussten aber früh einem Rückstand hinterherlaufen

Limbach. Für den FC Palatia Limbach wird die Luft in der Fußball-Saarlandliga immer dünner. Im Kellerduell gegen den 1. FC Reimsbach (vor dem Spiel mit fünf Punkten Drittletzter) verlor das Schlusslicht vor 180 Zuschauern mit 0:4 (0:1). "Wir hatten in der ersten Hälfte noch ein paar Chancen, mussten aber früh einem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem 0:2 gingen dann wieder die Köpfe nach unten", schilderte Spielertrainer Ralf Hürter, wie es im fünften Spiel vor eigenem Publikum zur fünften Niederlage kam. Sowohl der Führungstreffer der Gäste aus der zwölften Minute durch Justin Thieser als auch das 2:0 in der 49. Minute, das der erfahrene Marco Buchheit erzielte, waren direkt verwandelte Freistöße. Die eigenen Chancen konnte Limbach dagegen nicht nutzen. "Wir kommen vor dem gegnerischen Tor nicht zum Abschluss. Wenn wir hier nicht bald eine Besserung erzielen, wird es eng mit dem Klassenverbleib", meinte Hürter.

Vier Minuten nach dem 2:0 erhöhte Alexander Schmitt auf 3:0 für die Gäste, weitere neun Minuten später war wieder Marco Buchheit mit dem 4:0 zur Stelle.

Zwischen den abstiegsgefährdeten Mannschaften und dem Mittelfeld tut sich mittlerweile eine Lücke auf. Großer Gewinner in der Abstiegszone an diesem Spieltag war Reimsbach, das auf Platz 14 kletterte. Limbach und der punktgleiche 1. FC Riegelsberg liegen zwei Punkte hinter dem FV Lebach und dem SV Bübingen, die weitere zwei Punkte vom hinteren Tabellen-Mittelfeld trennen. "Wir müssen die fehlende Qualität in jeder Begegnung durch Engagement, durch Laufbereitschaft und durch Hingabe wettmachen. Außerdem müssen wir weniger Fehler machen, die zu Ballverlusten führen", sagte der Trainer, der auch die beiden letzten Reimsbacher Treffer auf Unkonzentriertheiten und Abspielfehler zurückführte. "Wir müssen uns bis zur Winterpause durchwurschteln, dann müssen wir sehen, ob der Verein noch ein paar Verstärkungen an Land ziehen kann", erklärte Hürter.

Im Saarlandpokal spielt Limbach laut Rahmenspielplan am Mittwoch, 10. Oktober, um 19 Uhr beim Bezirksligisten SV Hirzweiler-Welschbach. "Der Pokal interessiert mich jetzt nur am Rand. Erst müssen wir sehen, dass wir in Hangard zu Punkten kommen, denn das wird für uns wieder schwer", sagt Hürter.

Mehr von Saarbrücker Zeitung