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El Idrissi trifft vom Punkt

El Idrissi trifft vom Punkt

Elversberg. Der 32-jährige Franzose Faysal El Idrissi hat die SV Elversberg gestern Abend vor 150 Zuschauern an der Kaiserlinde zu einem ganz wichtigen Heimsieg geschossen. In der 78. Minute verwandelte der SVE-Spielmacher einen Foulelfmeter mit einem Flachschuss mitten ins Tor zum 1:0-Sieg für die Saarländer

Elversberg. Der 32-jährige Franzose Faysal El Idrissi hat die SV Elversberg gestern Abend vor 150 Zuschauern an der Kaiserlinde zu einem ganz wichtigen Heimsieg geschossen. In der 78. Minute verwandelte der SVE-Spielmacher einen Foulelfmeter mit einem Flachschuss mitten ins Tor zum 1:0-Sieg für die Saarländer. Zuvor setzte El Idrissi den eingewechselten Stürmer Andreas Haas mit einem 30-Meter-Flugball in Szene, bevor Haas von Bayer-Tormann Fabian Giefer im Kungfu-Stil von den Beinen geholt wurde. "Ich wollte zuerst ins rechte Eck schießen, dann war ich mir nicht mehr sicher und habe einfach draufgehalten", so El Idrissi nach dem Spiel.Egal wie, das Ding war drin und die SVE hat einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. "Wir haben heute wieder ein ganz starkes Spiel abgeliefert. Und das in der vierten englischen Woche in Folge. Ganz so schlecht kann das Training nicht sein", sagte SVE-Trainer Günter Erhardt, der noch vor wenigen Wochen von seinen Spielern wegen des harten Trainings kritisiert wurde. Im Vergleich zum 0:0 gegen Rot-Weiß Essen änderte der SVE-Coach sein Team wieder auf einer Position. Für den zuletzt glücklosen Jeton Arifi durfte der beste Elversberger Torschütze, Denis Omerbegovic, wieder von Beginn an ran. Und der gebürtige Bosnier hatte auch die erste richtig gute Gelegenheit für die Saarländer. Nach einem Getümmel am Bayer-Strafraum traf Omerbegovic zum 1:0 für die SVE (23.), doch Schiedsrichterin Christine Beck entschied auf Handspiel und Freistoß für Bayer II. Eine Minute vor der Pause köpfte Emre Güral das nächste Tor für die SVE, doch Christine Beck gab den Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung erneut nicht.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Elversberger das bessere Team und gingen durch das Elfmetertor verdient in Führung. Die Leverkusener hatten nichts entgegenzusetzen. leh