Eishockey-Playoffs: Von Kampfansagen und Abschiedstouren

Berlin. Wenn für ein Eishockey-Team die entscheidende Phase der Meisterschaft ansteht, werden Begriffe wie Saisonende, Abschied oder Trennung in der Regel tunlichst vermieden. Bei den DEG Metro Stars kann aber schon vor Beginn der K.o.-Runde heute beim ERC Ingolstadt (19.30 Uhr) von einer Abschiedstour gesprochen werden

Berlin. Wenn für ein Eishockey-Team die entscheidende Phase der Meisterschaft ansteht, werden Begriffe wie Saisonende, Abschied oder Trennung in der Regel tunlichst vermieden. Bei den DEG Metro Stars kann aber schon vor Beginn der K.o.-Runde heute beim ERC Ingolstadt (19.30 Uhr) von einer Abschiedstour gesprochen werden. Neben einigen Profis wird im Sommer auch Trainer Jeff Tomlinson die Düsseldorfer verlassen. Von der nächsten Spielzeit an wird er den Liga-Konkurrenten Nürnberg Ice Tigers betreuen.Nun ist der Trainer bemüht, die Spannung hochzuhalten. Die Spieler "werden einen großen Kampf liefern. Bevor es auseinander geht, will dieses Team noch viel erreichen." Die Kampfansage kam in Ingolstadt an. "Es gibt keine Favoriten", sagte der Trainer des Vorrundenzweiten, Rich Chernomaz. "In der DEL kann jeder jeden schlagen."

Vom Tableau her verspricht die Partie der Adler Mannheim gegen die Hamburg Freezers am meisten Spannung. Vor Optimismus strotzen indes die Grizzly Adams Wolfsburg und die Straubing Tigers, die sich im dritten Match gegenüberstehen. "Unser Ziel ist klar das Halbfinale", sagte Wolfsburgs Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf. Tigers-Trainer Dan Ratushny wollte nicht nachstehen: "Unser Ziel ist ganz klar, diese Serie zu gewinnen." dpa

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