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Eintracht Trier: Treueschwüre für Basler nach Pokal-Aus

Eintracht Trier: Treueschwüre für Basler nach Pokal-Aus

Trier. Für den einen ist das Kapitel DFB-Pokal beendet, der andere hat Berlin als Traumziel für das Finale fest im Blick. "Jetzt ist der Pokal aus den Köpfen, jetzt gilt alle Konzentration der Regionalliga", sagte Mario Basler. Für den Trainer von Eintracht Trier wird die Luft nach dem 0:3 (0:2) im Pokal-Achtelfinale gegen den Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln immer dünner

Trier. Für den einen ist das Kapitel DFB-Pokal beendet, der andere hat Berlin als Traumziel für das Finale fest im Blick. "Jetzt ist der Pokal aus den Köpfen, jetzt gilt alle Konzentration der Regionalliga", sagte Mario Basler. Für den Trainer von Eintracht Trier wird die Luft nach dem 0:3 (0:2) im Pokal-Achtelfinale gegen den Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln immer dünner. Doch selbst nach der fünften Pflichtspiel-Niederlage des West-Regionalligisten in Serie steht der Ex-Nationalspieler bei seinem Club hoch im Kurs. "Er steht nicht zur Disposition", beteuerte der Sportliche Leiter Fritz Fuchs. "Es gibt keine Probleme zwischen Mannschaft und Trainer", ergänzte Stürmer Sahr Senesie. Doch der 40-Jährige weiß um die Mechanismen des Geschäfts und den Wert von Treueschwüren. "Wenn du vier, fünf Mal nicht gewonnen hast, dann sind die Diskussionen normal", sagte Basler. Bis 2012 steht er unter Vertrag bei dem Viertligisten, den er 2008 erst als Trainer und später als Teammanager übernommen hat. Ob er den Kontrakt erfüllen darf, entscheidet der Liga-Alltag, der die Trierer am Samstag zum Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach führt. In der Stadt und beim Club hat sich Basler durchaus Verdienste erworben. Professionelle Einstellung und Ernsthaftigkeit kennzeichnen seine Trainer-Arbeit. dpa