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Fußball-Bundesliga
Eintracht-Chef will Spiele am Montag wieder abschaffen

Frankfurt. Peter Fischer, Präsident des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, hat eine Abschaffung der Montagsspiele gefordert. In der gestern Abend gesendeten WDR-Sendung „Sport inside“ sprach sich damit erstmals ein Funktionär der Bundesliga öffentlich gegen die Anfang dieser Saison eingeführten Montagsspiele aus, gegen die es in der Fanszene große Proteste gibt. Zuletzt kamen fast 30 000 Fans weniger zu einem Heimspiel von Borussia Dortmund.

„Ich denke, dass wir daraus gelernt haben. Wir müssen auf den Schnaps aus dem Glas verzichten für die Montagsspiele“, sagte Fischer. Für die Einführung der Montagsspiele räumte er eine Mitverantwortung ein. Die 36 Bundesligisten und die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatten einstimmig für den TV-Vertrag gestimmt, der pro Saison maximal fünf Montagsspiele vorsieht. „Wir alle waren dafür, weil es um Geld geht. Und auch dieser Montagsspieltag hat uns allen als Verein Geld gebracht. Das ist eine überschaubare Summe. Wir haben das sicherlich damals auch nicht so überrissen“, sagte Fischer.