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Kommentar zur Stadionsuche des FCS
Eine dicke Kröte für die Fans des FCS

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Entscheidung des 1. FC Saarbrücken für den Verbleib im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion bedeutet, dass viele Fans eine dicke Kröte schlucken müssen. Die Zuschauerzahlen gingen wegen des ungeliebten Exils trotz sportlicher Erfolge immer weiter nach unten. Von Stefan Regel
Stefan Regel

Nicht wenige Anhänger hatten das Neunkircher Ellenfeld favorisiert. Das ist zwar renovierungsbedürftig, wird aber bei Fans und Fußball-Historikern deutschlandweit als Kultstadion gefeiert. Vor allem, weil man in diesem engen und steilen Stadion fantastisch Fußball schauen kann. Dieselbe Anzahl an Fans wie in Völklingen kann das Ellenfeld eher in einen Hexenkessel verwandeln, der einem Heimteam auch einen echten Heimvorteil verschaffen kann.


Nun liegt es am FCS selbst, mit einem Aufstieg und der Aussicht auf eine baldige Rückkehr ins Ludwigsparkstadion (geplant ist 2020) so viel Euphorie zu entfachen, dass auch nach Völklingen wieder 3000, 4000 oder 5000 Zuschauer kommen. Dass allerdings auch der Aufstieg in die 3. Liga mittels Relegation einem Lotteriespiel gleicht, dafür kann der Verein so wenig wie für die schwierige Stadionsuche.