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Ein „Un-Termin“ für alle Beteiligten

Ein Funktionär hat es nicht einfach. Er opfert Freizeit für das Ehrenamt, bringt sich ein, Stunden um Stunden, um es möglichst vielen Recht zu machen, um dann festzustellen, dass das gar nicht geht.

Bei der Terminierung des Endspiels um den Saarlandpokal liegt die Sache bei den Funktionären des Saarländischen Fußball-Verbandes (SFV) im Ergebnis so, dass sie es möglichst vielen überhaupt nicht Recht gemacht haben. Fakt ist: Der 25. Mai ist ein "Un-Termin". Für die Mannschaften, die vielleicht drei Tage später ihr wirklich großes Spiel in der Relegation absolvieren und für die Stadt Homburg und die Sicherheitsbehörden, die die Eröffnung des Maifests und das Finale stemmen müssen - an einem Feiertag. Gegen den 3. Mai spricht dagegen nichts - nicht mal der Deutsche Fußball-Bund, der dem SFV freie Hand zur Entscheidung ließ.



Nun herrscht Unmut bei Vereinen, Stress bei Organisatoren. Das alles für ein paar Minuten Fernsehpräsenz eines Spiels, das in Deutschland - so ehrlich sollte man dann auch sein - keinen Nicht-Saarländer auch nur ansatzweise interessiert. Da bekommt die DFB-Überschrift "Finaltag der Amateure" plötzlich eine ganz eigene Bedeutung.