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Ein Sieg ist erste Pflicht

Ein Sieg ist erste Pflicht

St. Ingbert. Nach der kurzen Osterpause geht es für die Vereine in der Handball-Oberliga RPS in den Saison-Schluss-Spurt. Noch stehen fünf Spieltage auf dem Terminkalender. Fünf Spiele, in denen auch die SGH St. Ingbert noch möglichst viele Punkte einfahren will, um sich auch der Tabelle noch ein paar Plätze weiter nach oben zu schaffen

St. Ingbert. Nach der kurzen Osterpause geht es für die Vereine in der Handball-Oberliga RPS in den Saison-Schluss-Spurt. Noch stehen fünf Spieltage auf dem Terminkalender. Fünf Spiele, in denen auch die SGH St. Ingbert noch möglichst viele Punkte einfahren will, um sich auch der Tabelle noch ein paar Plätze weiter nach oben zu schaffen. Trainer Roland Jann und seine Jungs sind im Moment Achter. Doch schon ein Sieg an diesem Samstagabend gegen den Vorletzten HSG Völklingen könnte im günstigsten Fall einen Sprung auf Rang fünf bedeuten. Das Spiel wird um 19.30 Uhr in der Ingobertushalle angepfiffen. "Es versteht sich wohl von selbst, dass wir gegen Völklingen einfach gewinnen müssen", gibt es für Trainer Roland Jann kein Wenn und Aber. "Und keine Entschuldigung, wenn es schief gehen sollte", fügt er an.

Jann ist aber auch sicher, dass seine Spieler das genau so sehen. "Und deshalb werden wir von der ersten Minute an nichts anbrennen lassen", verspricht er den SGH-Fans. Außerdem, so Jann, habe die SGH noch etwas gutzumachen. Denn der Stachel der blamablen 25:28-Niederlage im Hinspiel in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle sitzt immer noch tief. Seitdem sind die Völklinger immer mehr abgerutscht und planen schon für den Neuaufbau in der Saarlandliga. Aktuell belegen die Hüttenstädter mit 13:37 Punkten den vorletzten Tabellenrang und sind seit vier Spielen ohne Sieg. Doch Roland Jann ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass auch die Handball-Kellerkinder immer mal wieder für Überraschungen gut sind.

Zumal die Mannschaft von Trainer Marek Kordowiecki im letzten Heimspiel vor der Osterpause trotz der 27:31-Niederlage gegen UVS lange gut mitgehalten hatte. "Jetzt klammern sie sich an den letzten Strohhalm", ist der SGH-Trainer überzeugt. Vor allem Philipp Forster wird sich mächtig ins Zeug legen, um zu zeigen, dass er auch wirklich der Torjäger ist, als den ihn die Hasseler verpflichtet haben. In Völklingen führt er die interne Torschützenliste an. Forster war Wunschkandidat des künftigen SGH-Trainers Christian Schöller. Personell hat Roland Jann keine größeren Probleme. Nur hinter dem Namen Martin Schwarz steht noch ein Fragezeichen.

Schwarz ist seit Wochen verletzt und war unter der Woche auch noch grippekrank. Jann: "Voll einsatzfähig wird Martin auf keinen Fall sein." Namensvetter Mirko Schwarz hat in den letzten Tagen eine schwere Entscheidung treffen müssen. "Es geht nicht mehr, ich mache Schluss mit dem Handballspielen", teilte er der Vereinsführung mit. Gerade hatte sich der 28-Jährige nach langer Zwangspause wieder herangekämpft und war mit dafür verantwortlich, dass es zuletzt wieder aufwärts gegangen war mit der SGH. Doch der herbe Rückschlag, den er in Dansenberg hinnehmen musste, hat auch den Kämpfer Mirko Schwarz zermürbt. Meniskus-Schaden und Kreuzbandriss. "Das war's dann wohl, denn die Gesundheit geht vor", so ein enttäuschter Mirko Schwarz, der der SGH als Jugend-Koordinator erhalten bleibt.

"Schade", sagt auch Trainer Roland Jann, "Mirko war so was wie der gute Geist in der Mannschaft, wir wünschen ihm alles Gute." "Mirko war so was wie der gute Geist

in der Mannschaft, wir wünschen ihm alles Gute."

SGH-Trainer

Roland Jann

 SGH-Spieler Mirko Schwarz muss nach einer erneuten schweren Verletzung seine aktive Laufbahn beenden. Foto: Horst Klos
SGH-Spieler Mirko Schwarz muss nach einer erneuten schweren Verletzung seine aktive Laufbahn beenden. Foto: Horst Klos