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Ein Scheich könnte Platinis Gegenspieler werden

Ein Scheich könnte Platinis Gegenspieler werden

Der Termin für die Wahl des Nachfolgers von Fifa-Chef Joseph Blatter steht fest - doch noch hat sich kein hochkarätiger Kandidat aus der Deckung gewagt, der am 26. Februar Präsident des Weltverbandes (Fifa) werden will.

Brasiliens Fußball-Legende Zico oder Argentiniens einstiger Weltstar Diego Maradona, dessen Vorpreschen wohl eher ein PR-Gag war, dürften kaum ernst zu nehmen sein. Auch Liberias Verbandspräsident Musa Bility, der seine Kandidatur angekündigt hat, werden keine Chancen eingeräumt. Ahmad al Fahad al Sabah wäre da ein ganz anderes Kaliber. Der Scheich aus Kuwait gilt als einflussreichster Strippenzieher im Sport. Der 51-Jährige, seit Mai in der Fifa-Exekutive, ist in Asien, aber auch in Afrika, dem Kontinent mit den meisten der 209 Fifa-Stimmen, sehr gut vernetzt. Über seine Kandidatur wird spekuliert.

Michel Platini , Präsident der Europäischen Fußball-Union (Uefa), hält sich bedeckt. "Wir können uns auf eine neue Führung freuen, die sicher neue Ideen und neue Lösungen mitbringen wird", sagte der 60 Jahre alte Franzose, der sich in den kommenden beiden Wochen entscheiden will. Er müsse abwägen, so sein Sprecher Pedro Pinto, zwischen seiner "Liebe" zur Uefa und dem Ruf der Fifa.