Ein richtungsweisendes Spiel

Homburg · Ein Sieg – und der FC Homburg ist so gut wie durch: Heute empfängt der FCH mit dem SC Pfullendorf einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. Ein Sieg wäre für den FCH Gold wert.

 FCH-Trainer Christian Titz warnt davor, zu glauben, dass dieses Jahr in der Regionalliga 40 Punkte zum Klassenverbleib reichen. Zumal bis zu sechs Mannschaften absteigen könnten. Foto: Wieck

FCH-Trainer Christian Titz warnt davor, zu glauben, dass dieses Jahr in der Regionalliga 40 Punkte zum Klassenverbleib reichen. Zumal bis zu sechs Mannschaften absteigen könnten. Foto: Wieck

Foto: Wieck

Nach dem spielfreien Wochenende geht es für den Fußball-Regionalligisten FC Homburg am heutigen Dienstag mit dem Nachholspiel gegen den SC Pfullendorf schon wieder weiter. Anstoß ist um 19 Uhr im Homburger Waldstadion. Es ist das dritte Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf in Folge. Beachtliche sieben Punkte holten die Saarländer aus den vergangenen drei Spielen und haben sich mit nunmehr 34 Zählern auf den zwölften Platz in der Tabelle nach vorne gearbeitet. Dabei hat der FCH weniger Spiele absolviert als die meisten seiner Tabellennachbarn. Gelingt den Grün-Weißen auch gegen Pfullendorf ein dreifacher Punktgewinn, wäre das ein sehr großer Schritt Richtung Klassenverbleib.

"Pfullendorf kämpft auch um die letzte Hoffnung. Wenn sie hier gewinnen, können sie rankommen. Bei uns ist klar: Gewinnen wir das Spiel zuhause, setzen wir uns endgültig von unten ab", beschreibt FCH-Trainer Christian Titz die Ausgangslage vor der Partie. Ein Sieg wäre auch deshalb wichtig, weil der FCH in den danach folgenden restlichen acht Spielen fast nur noch auf Gegner aus dem oberen Tabellendrittel trifft. "Wenn jetzt das Wetter besser wird und die Plätze bespielbarer sind, glaube ich nicht, dass die Mannschaften oben so oft patzen werden wie noch im Winter", sagt Titz. Gleichzeitig sieht der Trainer aber auch Vorteile in den sich bessernden Platzbedingungen für seine Mannschaft: "Dadurch wird sicher auch unser Kurzpassspiel wieder mehr zur Geltung kommen."

Wie viele Punkte am Ende zum Klassenverbleib nötig sein werden, hängt entscheidend davon ab, ob, beziehungsweise, wie viele Mannschaften den Aufstieg schaffen und wer aus der 3. Liga absteigt. Schafft kein Südwest-Regionalligist den Aufstieg und steigen gleichzeitig zwei Teams in diese Liga ab, müssten sechs Mannschaften aus der Regionalliga Südwest, die zusätzlich nach der Saison von 19 auf 18 Teams zusammenschrumpfen wird, in die Oberliga absteigen. Aufgrund dieser Unabwägbarkeiten will Titz kein Risiko eingehen: "Ich dachte immer, 40 Punkte würden reichen, glaube jetzt aber, dass das knapp werden könnte. Wir rechnen mit sechs Absteigern. Um ganz sicher zu sein, brauchst du in dieser Saison mindestens 42 oder 43 Punkte." Derzeit hat der FCH 34. Diese Zahlenspiele sind für Titz allerdings ohnehin Nebensache: "Wir möchten uns damit gar nicht zu stark beschäftigen, sondern lieber unseren Lauf fortsetzen."