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Ein Punkt in letzter Minute

Ein Punkt in letzter Minute

Kaiserslautern. Der FCK ist in der 2. Fußball-Bundesliga beim 1:1 (0:0) gegen Alemannia Aachen mit einem blauen Auge davongekommen. FCK-Trainer Milan Sasic hatte im Vorfeld "extrem offensiv" eingestellte Gäste erwartet. Er sollte zu Beginn der Partie Recht behalten

Kaiserslautern. Der FCK ist in der 2. Fußball-Bundesliga beim 1:1 (0:0) gegen Alemannia Aachen mit einem blauen Auge davongekommen. FCK-Trainer Milan Sasic hatte im Vorfeld "extrem offensiv" eingestellte Gäste erwartet. Er sollte zu Beginn der Partie Recht behalten. Anders als die meisten Gegner, die allesamt bisher an der Erstürmung des Betzenbergs gescheitert sind, spielten die Alemannen nicht aus einer abwartenden Defensive, sondern versuchten, selbst das Spiel zu gestalten.

Erst nach 20 Minuten bekam der FCK die Begegnung besser in den Griff, hatte aber in der 26. Minute Glück, als Schiri Thorsten Schriever ein Tor des Aacheners Markus Daun wegen Abseits nicht anerkannte. Nur eine Minute später war das Glück auf Seiten der Gäste, als sowohl Srdjan Lakic als auch Erik Jendrisek zwei Hochkaräter vergaben und auch der anschließende Eckball nur haarscharf das Ziel verfehlte.

In der folgenden Phase bewies Kaiserslautern, warum die Mannschaft die heimstärkste der Zweiten Liga ist. Sie erspielte sich mit dem zu Hause gewohnten Power-Fußball zahlreiche Möglichkeiten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte meldete sich Aachen mit einem 25-Meter-Lattenkracher von Patrick Milchraum zurück ins Spiel. In der 45. Minute wurde es dann turbulent. Der Aachener Seyi Olajengbesi foulte den aufs Tor stürmenden Anel Dzaka gut einen Meter vor dem Strafraum. Sidney Sam konnte den daraus entstehenden Vorteil nicht nutzen und scheiterte. Dennoch zeigte Schiri Schriever auf den Elfmeterpunkt. Doch Srdjan Lakic wollte es zu genau machen und setzte den Strafstoß flach an den Pfosten. Mit 0:0 ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war es erneut Jendrisek, der mit einem Schuss ans Außennetz die Führung vergab. Auch Aachen wurde jetzt stärker und tauchte gehäuft vor dem Kasten von FCK-Torhüter Louis Robles auf. In der 64. Minute war es dann ausgerechnet der Ex-Lauterer Benni Auer, der, allein gelassen von allen Verteidigern, die Führung für Aachen einköpfte. Lautern warf nun alles nach vorne, blieb aber trotz zahlreicher Ecken und guter Chancen unglücklich im Abschluss. Doch in der 90. Minute konnten die 35 828 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion doch noch jubeln, als Lakic aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielte. Direkt danach war Schluss.