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| 20:07 Uhr

Ein Abschied mit Wehmut

Jägersburg/Dirmingen. Für sämtliche drei saarländischen Vereine in der Zweiten Frauen-Fußball-Bundesliga hieß es am Sonntag Abschied nehmen. Doch während der 1. FC Saarbrücken durch den 3:2-Sieg bei Bayer Leverkusen den Aufstieg in die Erste Liga klar machte, müssen der FSV Jägersburg und SV Dirmingen in der Regionalliga einen Neuanfang starten Von SZ-Mitarbeiter Stefan Holzhauser

Jägersburg/Dirmingen. Für sämtliche drei saarländischen Vereine in der Zweiten Frauen-Fußball-Bundesliga hieß es am Sonntag Abschied nehmen. Doch während der 1. FC Saarbrücken durch den 3:2-Sieg bei Bayer Leverkusen den Aufstieg in die Erste Liga klar machte, müssen der FSV Jägersburg und SV Dirmingen in der Regionalliga einen Neuanfang starten. Im letzten Saisonspiel trafen Jägersburg und Dirmingen noch einmal direkt aufeinander und der FSV setzte sich deutlich mit 4:0 (1:0) durch.

"In der ersten Halbzeit verlief die Begegnung ausgeglichen. Der FSV Jägersburg ging etwas glücklich in Führung, da uns in dieser Aktion in der Vorwärtsbewegung ein Fehlpass unterlief", erklärte Dirmingens Fußball-Abteilungsleiterin Gertrud Staub nach dem Schlusspfiff. Meike Dinger stürmte nach einem Zuspiel von Michaela Hemmer alleine auf das Dirminger Tor zu und brachte die Gastgeberinnen mit 1:0 in Front (12.). Unmittelbar nach dem Pausenpfiff gerieten die Gäste dann endgültig auf die Verliererstraße, als erneut im Spielaufbau der Ballverlust erfolgte und sich Jägersburgs Bianca Herber mit dem 2:0 bedankte (48.). "Danach war es eine ganz klare Sache für unsere Mannschaft", freute sich FSV-Trainerin Patrizia Brocker.

Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff schlug Jägersburg ein drittes Mal zu. Und abermals konnte sich dabei Meike Dinger in die Torschützenliste eintragen. Den Schlusspunkt zum letztlich ungefährdeten 4:0-Sieg der Brocker-Elf setzte schließlich Michaela Hemmer, die im Nachsetzen erfolgreich war (83.).

Sowohl beim FSV Jägersburg als auch beim SV Dirmingen laufen bereits die Planungen für die Regionalliga auf Hochtouren. "Wir wollen in der kommenden Saison oben mitspielen, doch wir treffen auf starke Konkurrenz. Mannschaften wie Niederkirchen, Dirmingen oder auch Montabaur sind ebenfalls im vorderen Tabellendrittel zu erwarten", meint Brocker, die keine einzige Spielerin aus dem jetzigen Kader ziehen lassen muss. So hat sich nun auch Vanessa Skradde dazu entschieden, in Jägersburg zu bleiben. Neuzugänge sind derzeit noch nicht spruchreif, aber die ehemalige Nationalspielerin Brocker will auch in der kommenden Saison "überwiegend dem eingespielten Kader vertrauen".

Die Trainerin bedauert den Abstieg aus der Zweiten Bundesliga, "denn für die Entwicklung unserer jungen Spielerinnen wäre diese Klasse besser gewesen. Leider haben wir aber unsere Zaghaftigkeit und die Angst erst abgelegt, nachdem der Abstieg kaum noch zu vermeiden war", so Brocker.

In Dirmingen soll Christine Schirra noch eine Trainerin oder eine Co-Trainerin an die Seite gestellt bekommen.

"Wir haben im Saisonverlauf die nötige Konstanz über eine längere Strecke vermissen lassen und in den entscheidenden Spielen nicht gepunktet. Das war schlecht für die Moral", erklärte Staub, die am Nachmittag auch noch die unglückliche 2:3-Saarlandpokal-Finalniederlage nach Verlängerung ihrer Dirminger D-Mädchen gegen den SV Illingen mit ansehen musste.

"Es war letztlich eine ganz klare Sache für meine Mannschaft."

FSV-Trainerin

Patrizia Brocker