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Ehemaliger Tour-Sieger Floyd Landis gibt erstmals Doping zu

Ehemaliger Tour-Sieger Floyd Landis gibt erstmals Doping zu

New York. Radprofi Floyd Landis (Foto: dpa) hat erstmals Doping zugegeben. Der US-Amerikaner sagte "ESPN.com", dass er über die längste Zeit seiner Karriere leistungsverstärkende Mittel genommen habe - auch bei seinem Tour-de-France-Sieg 2006, der ihm wegen eines positiven Testosteron-Tests aberkannt wurde. "Ich will ein reines Gewissen", sagte Landis

New York. Radprofi Floyd Landis (Foto: dpa) hat erstmals Doping zugegeben. Der US-Amerikaner sagte "ESPN.com", dass er über die längste Zeit seiner Karriere leistungsverstärkende Mittel genommen habe - auch bei seinem Tour-de-France-Sieg 2006, der ihm wegen eines positiven Testosteron-Tests aberkannt wurde. "Ich will ein reines Gewissen", sagte Landis. Landis hatte Doping trotz positiver Proben immer wieder bestritten, war aber mit seiner Klage gegen eine zweijährige Sperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gescheitert.

Mit detaillierten Schilderungen über die geheime Lagerung von Blut-Konserven in seinem Ex-Team US Postal brachte Landis auch seine Ex-Mannschaftskollegen Armstrong, George Hincapie und Teamchef Johan Bruyneel in große Bedrängnis. Zudem bezichtigte er Levi Leipheimer und Dave Zabriskie des EPO-Dopings. Der siebenmalige Tour-de-France-Gewinner Armstrong, der Doping stets bestritten hat, wollte sich bei der Kalifornien-Rundfahrt nicht äußern. dpa