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Dreiband-Spezialisten konnten Erwartungen nur teilweise erfüllen

Dreiband-Spezialisten konnten Erwartungen nur teilweise erfüllen

Schiffweiler. Die hoch gesteckten Erwartungen der saarländischen Dreiband-Spezialisten wurden beim zum vierten Mal in Schiffweiler ausgetragenen German Grand-Prix nicht ganz erfüllt. Der Vorjahreszweite Klaus Bosel vom deutschen Mannschaftsmeister BC Elversberg scheiterte bereits im Achtelfinale

Schiffweiler. Die hoch gesteckten Erwartungen der saarländischen Dreiband-Spezialisten wurden beim zum vierten Mal in Schiffweiler ausgetragenen German Grand-Prix nicht ganz erfüllt. Der Vorjahreszweite Klaus Bosel vom deutschen Mannschaftsmeister BC Elversberg scheiterte bereits im Achtelfinale. Ebenso sein Teamkollege Volker Marx, amtierender Saarlandmeister, sowie die für Schiffweiler in der Zweiten Bundesliga spielenden Dieter Kiefer und Jürgen Klein, die an heimischen Tischen die Überlegenheit der starken Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen und Franken anerkennen mussten. Sie befanden sich in erlesener Gesellschaft, denn auch der hohe Favorit Thorsten Frings, Horstereck Essen, schied bereits im Achtelfinale aus. Lediglich Lutz Schwab vom BF Fehrbach sorgte für ein gutes Ergebnis aus Sicht der Saarländischen Billard-Union (SBU), schaffte den Einzug ins Viertelfinale, verlor dann aber gegen den am Ende drittplatzierten Michael Puse, Erlangen. Turniersieger wurde Dieter Großjung, Velbert, der sich im Endspiel mit 3:1-Sätzen gegen Uwe Kerls, Witten, durchsetzte. Überraschend erreichte Ernst Nockemann, Lüdenscheid, die Runde der letzten Vier. Der 57-jährige Queue-Artist schlug sich ganz ausgezeichnet gegen seinen wesentlich jüngeren Kontrahenten Uwe Kerls, dem er im Halbfinale nur knapp unterlag. SBU-Präsident Franz Träm: "41 Spieler hatten für dieses Turnier gemeldet. Darunter auch der Präsident der Deutschen Billard-Union (DBU) Dietmar Greger, Krefeld, der sogar in die Hauptrunde einzog. Es war das erste Mal, dass ein DBU-Präsident an einem German Grand-Prix aktiv ins Geschehen eingriff."

Träm durfte dies auch als Wertschätzung für seinen Landesverband auffassen, denn Dietmar Greger lobte die im Saarland geleistete Arbeit: "Wenn wir an die SBU ein solches Turnier vergeben, sind wir immer auf der sicheren Seite. Andererseits wollte ich mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb ein Zeichen setzen, dass die Verbandsspitze das Gespräch und den Kontakt mit den Aktiven sucht. Vor Ort können wir kritische Bemerkungen aufnehmen und daraus Lehren ziehen." rp