| 21:06 Uhr

Judo-EM in Israel
Drei Medaillen bei der EM machen Judo-Bund froh

Tel Aviv. Nach der erfolgreichen Europameisterschaft mit drei Medaillen starten die deutschen Judokas optimistisch in die im Mai beginnende Olympia-Qualifikation für Tokio 2020. „Das gibt das nötige Selbstbewusstsein und den nötigen Rückenwind“, sagte Mark Borchert, der Sportdirektor des Deutschen Judo-Bundes, nach den Titelkämpfen in Tel Aviv. Theresa Stoll wurde zum zweiten Mal Vize-Europameisterin, Anna-Maria Wagner und Martyna Trajdos erkämpften sich jeweils dritte Plätze. „Bei den Frauen ist es ein fantastisches Ergebnis, wenn von sechs Athletinnen drei eine Medaille holen“, lobte Borchert.

Nach der erfolgreichen Europameisterschaft mit drei Medaillen starten die deutschen Judokas optimistisch in die im Mai beginnende Olympia-Qualifikation für Tokio 2020. „Das gibt das nötige Selbstbewusstsein und den nötigen Rückenwind“, sagte Mark Borchert, der Sportdirektor des Deutschen Judo-Bundes, nach den Titelkämpfen in Tel Aviv. Theresa Stoll wurde zum zweiten Mal Vize-Europameisterin, Anna-Maria Wagner und Martyna Trajdos erkämpften sich jeweils dritte Plätze. „Bei den Frauen ist es ein fantastisches Ergebnis, wenn von sechs Athletinnen drei eine Medaille holen“, lobte Borchert.


Am 25. Mai beginnt beim Grand Prix von Hohhot in China die Qualifikation für die Spiele in gut zwei Jahren in Japan. „Es ist natürlich eine extrem lange Qualifikationsphase, da kann viel passieren“, sagte Borchert. „Aber insgesamt sind wir für Tokio schon recht optimistisch. Wir haben eine gute Mischung aus routinierten Kräften und vielen jungen Leuten, die schon vorne mitmischen können.“ Zu den Erfahrenen gehört die 29 Jahre alte Trajdos, die in Tokio ihre erste Olympia-Medaille anpeilt: „Ich hoffe natürlich, mich zu qualifizieren und es nochmal zu rocken.“ Die 22 Jahre alte Stoll gilt ebenso wie die ein Jahr jüngere Wagner als Nachwuchs-Hoffnung.