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Dortmund: Ärger zwischen Spielern und Clubführung?

Dortmund: Ärger zwischen Spielern und Clubführung?

Der Trennung zwischen Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Trainer Thomas Tuchel ist angeblich eine heftige Auseinandersetzung der Mannschaft mit der Clubführung über den Umgang mit dem Anschlag vom 11. April vorangegangen. Wie die "Die Zeit" berichtet, plädierten mehrere Spieler während einer Mannschaftssitzung für eine weitere Verschiebung oder Absage der um einen Tag verschobenen Partie, darunter Marco Reus. Demnach sei Reus aufgestanden und habe im Namen der Mannschaft zu BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gesagt: "Ich halte es für falsch, dass wir heute spielen."

Daraus habe sich ein Wortwechsel mit Watzke entwickelt. Als Reaktion habe sich Gonzalo Castro zu Wort gemeldet und Reus unterstützt, danach drei weitere Spieler. Watzke hatte dagegen behauptet, es habe "niemand den Wunsch herangetragen" das Spiel abzusagen.

Wie die Wochenzeitung weiter berichtet, war das Verhältnis zwischen Trainer und Verein seit dem Sommer angespannt, nachdem Dortmund, anders als versprochen, Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrich Mchitarjan verkauft hatte. Tuchel habe dies als Vertrauensbruch gewertet.