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Doch noch Jubel im Ellenfeld

Neunkirchen. Die zweite Mannschaft von Borussia Neunkirchen hat es geschafft. Sie holte sich am Sonntag mit einem 4:0, Halbzeit 3:0, gegen die FSG Schiffweiler die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Nordost und wird in der nächsten Saison die Schwarz-Weißen in der Saarlandliga, der höchsten saarländischen Klasse, vertreten

Neunkirchen. Die zweite Mannschaft von Borussia Neunkirchen hat es geschafft. Sie holte sich am Sonntag mit einem 4:0, Halbzeit 3:0, gegen die FSG Schiffweiler die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Nordost und wird in der nächsten Saison die Schwarz-Weißen in der Saarlandliga, der höchsten saarländischen Klasse, vertreten. Über die gesamten 90 Minuten dominierte die blutjunge Mannschaft von Trainer Heinz Henkes die Partie, war technisch und läuferisch Haus hoch überlegen und hätte zur Pause noch höher führen müssen. Schiffweiler brachte das von Tobias Jost wieder fehlerfrei gehütete Borussentor kaum in Gefahr und durfte sich beim eigenen Keeper bedanken, dass es nicht arg unter die Räder kamen. Hendrik Zuck hatte die Neunkircher schon früh in Führung geschossen. Carsten Trapp und Alexander Bisorca legten nach und kaum einer im Ellenfeld hatte Zweifel daran, dass die Jungborussen, die wieder mit sechs A-Junioren aufliefen, noch Etwas anbrennen lassen würden. Wegen der brütenden Hitze ließ das Tempo im zweiten Spielabschnitt natürlich nach. Obligatorische BierduscheTrotzdem versenkte Alexander Bisorca, der mit 29 Treffern Torschützenkönig der Landesliga wurde, die Kugel zum 4:0. Als der sicher leitende Schiedsrichter Bekim Kollcaku aus Jägersfreude abpfiff, gab es kein Halten mehr für die Neunkircher Jungs. Sie tobten über den Ellenfeldrasen, unterzogen ihren Coach der obligatorischen Bierdusche und bedankten sich mit einem kollektiv eingesprungenen Bauchrutscher bei den rund 250 Zuschauern auf der Saarpark-Center-Tribüne. Für einige der Neunkircher Akteure war es wohl der letzte Einsatz im Trikot der Borussia. Ihr treffsicherster Schütze Bisorca wandert ab nach Niederauerbach, sucht dort erneut eine Chance in der Oberliga und Julian Müller, der vor fünf Jahren von der A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern nach Neunkirchen wechselte, verlässt die Borussia ebenfalls in Richtung VB Zweibrücken. Ein feiner Sportsmann, der tief berührt Abschied nahm und dem es schwer fiel, in die Jubelgesänge seiner Teamkollegen um Spielführer Sebastian Koch einzustimmen. rp