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Dirk von Zitzewitz ist bei der Dakar der Lotse zum Sieg

Dirk von Zitzewitz ist bei der Dakar der Lotse zum Sieg

Buenos Aires. Im Ziel in Buenos Aires fiel Druck von Dirk von Zitzewitz ab. Nach mehr als 9500 Kilometern durch Chile und Argentinien hatten er und sein Pilot Giniel de Villiers im VW Touareg mit dem Sieg bei der Rallye Dakar den größten Erfolg ihrer Karriere eingefahren. "Ich habe kurz nach dem Ziel zu Hause angerufen. Mir ist die Stimme weggeblieben, ich habe weinen müssen

Buenos Aires. Im Ziel in Buenos Aires fiel Druck von Dirk von Zitzewitz ab. Nach mehr als 9500 Kilometern durch Chile und Argentinien hatten er und sein Pilot Giniel de Villiers im VW Touareg mit dem Sieg bei der Rallye Dakar den größten Erfolg ihrer Karriere eingefahren. "Ich habe kurz nach dem Ziel zu Hause angerufen. Mir ist die Stimme weggeblieben, ich habe weinen müssen. Es war so eine Erleichterung - einfach unbeschreiblich", berichtete von Zitzewitz. Der Karlshofer hat einen gehörigen Anteil am Triumph für VW bei der berühmt-berüchtigten Rallye. Mit seinen Navigationskünsten wies der 40-Jährige seinem "Steuermann" den Weg durch die Atacama-Wüste, über den 4700 Meter hohen San-Francisco-Pass und durch 13 Prüfungen mit 4435 Kilometern. VW feierte das Paar als "ein kongeniales Duo". "Bei mir herrscht ein Gefühl wahnsinniger Freude", sagte von Zitzewitz, "denn am Ende lastete ein enormer Druck auf uns. Ich habe erst an den Erfolg geglaubt, als wir die letzte Prüfung hinter uns hatten." Das war am Samstag.

Der Dakar-Sieger fühlt sich als Extremsportler bei der härtesten Rallye der Welt wohl. Er mag sie - und diesmal schien die Rallye auch ihn zu mögen. Die Dakar war schon immer seine Passion. Die Wüste ist Teil seines Berufs. Seit Jahren organisiert er Motorrad-Touren. 1997 startete er auf einer KTM zu seiner ersten Dakar, die er mit dem fünften Platz in der Motorrad-Wertung als bester Deutscher beendete. 2002 wechselte er von zwei auf vier Rädern und wurde Co-Pilot. 2007 "betete" er de Villiers erstmals bei der Dakar vor. Von Zitzewitz ist überzeugt: "Ich habe ein Talent dafür, den richtigen Weg zu finden." Am Donnerstag bewies er dies. Auf der vorletzten Etappe fand als einziger die entscheidende Abkürzung zum Ziel und wies de Villiers den Weg zum Sieg. dpa

Ergebnis: 1. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, VW Touareg , 48:10:57 Stunden; 2. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika), VW Touareg, + 0:08:59; 3. Robby Gordon/Andy Grider (USA), Hummer, + 1:46:15.

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