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Dirk Lewing präsentierte sich mit einer echten Sonntagsleistung

Dirk Lewing präsentierte sich mit einer echten Sonntagsleistung

Eppelborn. "Der beste Mann auf dem Platz war heute Dirk Lewing", stellte Krzysztof Wroblewski fest. Wroblewski ist der Spielertrainer der Handballfreunde Illtal (HFI), Lewing der Torhüter des TV Homburg. Am Sonntagnachmittag kam es in der Eppelborner Hellberghalle zum Aufeinandertreffen dieser beiden Herrn und ihrer Mannschaften

Eppelborn. "Der beste Mann auf dem Platz war heute Dirk Lewing", stellte Krzysztof Wroblewski fest. Wroblewski ist der Spielertrainer der Handballfreunde Illtal (HFI), Lewing der Torhüter des TV Homburg. Am Sonntagnachmittag kam es in der Eppelborner Hellberghalle zum Aufeinandertreffen dieser beiden Herrn und ihrer Mannschaften. Die Vorzeichen der Partie ließen schon auf den ersten Blick eine knifflige Gleichung erwarten: Homburg befindet sich mitten im Abstiegskampf, Illtal strebt noch Platz drei an, dazu der Charakter des Saarderbys und die Tatsache, dass das Hinspiel mit 38:18 für die Zebras ungewöhnlich hoch ausgefallen war. Gleich mit Anpfiff der Begegnung bewahrheiteten sich die Erwartungen. Emotionen und Kampfeslust fanden sich sowohl in Körpersprache als auch Spieleinsatz der Rivalen wieder. Das Schiedsrichtergespann Schmitt/Sarac aus Luxemburg ließ angesichts dieser Konstellation gleich von Beginn an das nötige Fingerspitzengefühl vermissen. Das Strafmaß blieb völlig untransparent, die Spieler auf beiden Seiten demnach desorientiert. Die Entscheidung zwischen Karten und Zeitstrafe wirkte oftmals beliebig. Am Ende hatte Homburg acht und Illtal drei Zeitstrafen auf dem Konto. Die Zebras durften neun Mal am Siebenmeterpunkt mit den Hufen scharren, die Homburger bekamen drei Strafwürfe zugesprochen. Und hier liegt der Anknüpfpunkt zur Aussage von HFI-Spielertrainer Wroblewski. TVH-Keeper Lewing zeigte eine echte Sonntagsleistung. Der 42-jährige Routinier hielt fünf von neun Siebenmetern und hatte keine minderstarke Quote bei den Feldparaden.

Lewing ließ glockenfreie Schüsse von den Positionen verklingen. Aus spitzem Winkel war Lewing fast gar nicht beizukommen. Spitz bis scharf waren allemal die Bemerkungen der Homburger Offiziellen während des und nach des Spiels. Trainer Dirk Alles verlor vollends die Contenance. Vergleichsweise gelassen urteilte TVH-Abteilungsleiter Jörg Ecker: "Eine absolute Frechheit. Diese Schiedsrichter haben in dieser Liga nix zu suchen". HFI-Mannschaftskapitän Torsten Schramm: "Homburg kämpft ums Überleben. Aber mit der heutigen sportlichen Leistung ist der Klassenerhalt sicher möglich." Die zwei Punkte jedoch blieben im Illtal. Die Zebras gewannen dank einer starken Schlussphase mit einem herausragenden Sebastian Hoffmann (10 Tore) mit 30:28. Zur Halbzeit stand es 16:15. sep

Homburg: Jusufbegovic 7/3, Daniel 5, Jensen 5, Schmitz 4, Boscolo 4, Ecker 2, Möhrle 1.

Illtal: Hoffmann 10, Sinnwell 4, Nomin&; 4/3, Wroblewski 3/1, Zeitz 3, Jelicic 2, Käfer 2, Heidemann 2.

"Mit der heutigen Leistung ist der Klassenerhalt für Homburg sicher möglich".

HFI-Kapitän

Torsten Schramm