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Die SVE legt dank Kapllani vor

Die SVE legt dank Kapllani vor

Elversberg siegt in der Regionalliga Südwest gegen den VfB Stuttgart II mit 3:1.

Angetrieben von Kevin Maek und Markus Obernosterer hat Fußball-Regionalligist SV Elversberg am Freitagabend den VfB Stuttgart II mit 3:1 bezwungen. Sechs Monate lang fiel Maek mit einem Sehnenriss aus, und alle sechs Spiele nach der Winterpause verbannte SVE-Trainer Michael Wiesinger Markus Obernosterer auf die Tribüne. Zu Beginn der Woche verkündete Obernosterer sogar seinen Wechsel im Sommer zum 1. FC Saarbrücken.

Gegen den VfB Stuttgart II funktionierten beide, als wären sie nie weg gewesen. Vor 1447 Zuschauern an der Kaiserlinde gab es am Freitag in der 9. Minute den ersten Eckball für die SVE. Obernosterer brachte den Ball hinein, Maek segelte Zentimeter vorbei, aber dahinter stand Edmond Kapllani genau richtig und köpfte das 1:0. Neun Minuten später traf Maek nach der nächsten Obernosterer-Ecke aus acht Metern nur die Querlatte. Wieder nur vier Minuten später erzielte Simon Handle mit einem Traumtor das 2:0. Nach einem weiten Einwurf von Jan Washausen verlängerte Maek die Kugel mit dem Kopf, und Handle traf aus sechs Metern per Fallrückzieher genau ins Eck.

Der VfB Stuttgart II kam durch den Dauerdruck der SVE überhaupt nicht zum Luftholen und hatte vor der Pause nur zwei Distanzschüsse, die nichts einbrachten. Nach einer halben Stunde setzte der einzige Saarländer bei der SVE, Lukas Kohler, zu einem Solo über die rechte Seite an, wurde im Strafraum gelegt, und Kapllani verwandelte den fälligen Elfer zum 3:0 (31.).

Die Stuttgarter kamen besser aus der Pause. Nicolas Sessa verwandelte in der 47. Minute einen Freistoß aus 22 Metern direkt zum 3:1. Die Elversberger ließen sich davon aber nicht beirren und bliesen weiter zum Angriff. Obernosterer traf in der 55. Minute aus zwölf Metern nur den Innenpfosten, der für Kapllani eingewechselte Moritz Göttel aus 16 Metern nur die Querlatte (80.). Mehr passierte nicht mehr. "Ich liebe Fußball und war einfach nur froh, wieder auf dem Platz zu stehen", gab Obernosterer nach dem Spiel glücklich zu Protokoll.

Der bis am Freitag mit 13 Saisontoren beste Elversberger Torschütze Maximilian Oesterhelweg saß übrigens nur auf der Tribüne. Kapllani hat nach seinem Doppelpack nun 14 Tore auf dem Konto.