| 20:19 Uhr

SV Elversberg
Die SVE darf sich in Mainz keine Lethargie erlauben

An diesem Samstag, 14 Uhr, ist die SV Elversberg zu Gast beim FSV Mainz 05 II.
An diesem Samstag, 14 Uhr, ist die SV Elversberg zu Gast beim FSV Mainz 05 II. FOTO: BeckerBredel
elversberg. (leh) Seit dem ersten Spieltag läuft Fußball-Regionalligist SV Elversberg den beiden Topteams Kickers Offenbach und 1. FC Saarbrücken hinterher. Nach 13 Spieltagen beträgt der Rückstand acht Punkte. „Natürlich ist es angenehmer, oben zu stehen als immer nur nachzulaufen. Aber wir haben uns die Sache selber eingebrockt. Da müssen wir jetzt durch“, sagt SVE-Kapitän Lukas Kohler. Eingebrockt durch einen Fehlstart mit fünf sieglosen Spielen und nur einem Tor. In den beiden vergangenen Saisons hatte die SVE die Liga über die ganze Saison von oben dominiert. „Wenn du Tabellenführer bist, ist es einfach zu spielen. Da kannst du dir mal einen Ausrutscher erlauben. Wir dürfen uns aktuell nichts erlauben“, weiß Abwehrchef Kevin Maek. Heiko Lehmann

(leh) Seit dem ersten Spieltag läuft Fußball-Regionalligist SV Elversberg den beiden Topteams Kickers Offenbach und 1. FC Saarbrücken hinterher. Nach 13 Spieltagen beträgt der Rückstand acht Punkte. „Natürlich ist es angenehmer, oben zu stehen als immer nur nachzulaufen. Aber wir haben uns die Sache selber eingebrockt. Da müssen wir jetzt durch“, sagt SVE-Kapitän Lukas Kohler. Eingebrockt durch einen Fehlstart mit fünf sieglosen Spielen und nur einem Tor. In den beiden vergangenen Saisons hatte die SVE die Liga über die ganze Saison von oben dominiert. „Wenn du Tabellenführer bist, ist es einfach zu spielen. Da kannst du dir mal einen Ausrutscher erlauben. Wir dürfen uns aktuell nichts erlauben“, weiß Abwehrchef Kevin Maek.


An diesem Samstag, 14 Uhr, ist der Tabellenfünfte zu Gast beim Vierten FSV Mainz 05 II (zwei Punkte mehr). „Die Mainzer sind extrem gefährlich über die Außenbahnen“, weiß SVE-Trainer Karsten Neitzel. Eine junge zweite Mannschaft, laufstark, im Bruchweg-Stadion ein großes Spielfeld: Es gibt also Parallelen zum 0:1 der SVE vor zwei Wochen beim SC Freiburg II. „So ein Spiel wie in Freiburg soll und darf uns nicht mehr passieren“, erklärt Neitzel, der bei drohender Lethargie wie in Freiburg auch von außen eingreifen möchte – zum Beispiel mit einem zusätzlichen Stürmer.

Gut möglich, dass mit Edmund Kapllani, der beste SVE-Torschütze der vergangenen Saison eine Chance bekommt. Der 35-Jährige hat eine langwierige Adduktorenverletzung überstanden und spielte am Mittwoch beim 8:1-Saarlandpokalsieg gegen Verbandsligist SV Rohrbach 90 Minuten. Für Außenverteidiger Steffen Bohl (Knieprellung) wird Nei­tzel von der Tendenz her wohl einen offensiven Spieler nominieren.