Die SV Elversberg empfängt in der Regionalliga den FSV Frankfurt

Fußball-Regionalliga : Elversberg will zu alter Heimstärke zurückfinden

SVE empfängt den FSV Frankfurt. Dragon verlängert.

Die bislang beste Nachricht des Fußball-Regionalligisten SV Elversberg für diese Woche kam am Dienstag. Der Verein hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Patryk Dragon vorzeitig bis Sommer 2022 verlängert. Dragons Leistungssprung unter Trainer Horst Steffen ist enorm. Seit der Rückrunde der vergangenen Saison ist der defensive Mittelfeldspieler aus der Startelf nicht mehr wegzudenken und hat in dieser Saison bereits ein Tor und drei Vorlagen abgeliefert. „Wenn du vom Trainer das Selbstvertrauen bekommst, bist du einfach ein ganz anderer Spieler“, sagt der 23-Jährige, der sich bei der SVE wohlfühlt und zur Vertragsverlängerung meint: „Ich bleibe gerne dort, wo ich mich wohlfühle.“

Eine noch bessere Nachricht könnte die SV Elversberg an diesem Donnerstag mitteilen, wenn sie ihr Heimspiel (15 Uhr) gegen den FSV Frankfurt gewinnt. „Wir müssen gerade zu Hause noch mal eine Schippe drauflegen. Wir sind nicht mehr so heimstark wie noch in der vergangenen Saison“, sagt Steffen. Die Elversberger haben zwar mit 13 Toren am häufigsten auf eigenem Platz getroffen, aber erst zwei von fünf Spielen gewonnen. Auch der Gesamteindruck der Mannschaft ist im Vergleich zur vergangenen Rückrunde noch nicht so positiv. „Wir haben am vergangenen Wochenende zwar 4:1 in Koblenz gewonnen, aber ich fand es nicht gut. Das können wir besser“, sagt der Trainer. Vor allem die Defensive kassiert diese Saison überraschend viele Gegentore. Torhüter Frank Lehmann bleibt entspannt und sagt: „Man darf das Ganze jetzt auch nicht zu hoch hängen. Wir haben ein sehr offensiv ausgerichtetes Spiel und da kann es schon mal passieren, dass man in der Defensive unter Druck gerät.“

In der Offensive läuft es zurzeit bei fast allen Spielern richtig rund. Im Mittelfeld sind Benno Mohr, Sinan Tekerci, Manuel Feil und Israel Suero eine Bank und im Zentrum treffen die Ersatzstürmer Del-Angelo Williams und Kai Merk. Nur bei Stürmer Nummer Eins, Thomas Gösweiner, will der Knoten einfach nicht platzen. Der Österreicher hat in elf Spielen erst drei Tore erzielt. „Ja, es ist jetzt an der Zeit, das Thomas auch mal wieder trifft“, sagt Steffen, der sich je nach Spielverlauf vorstellen könnte, seinen Spielern am Wochenende den ein oder anderen freien Tag zu spendieren.