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Die Sportfreunde bleiben drin

Die Sportfreunde bleiben drin

Saarbrücken. Drei Spieltage sind es noch, bis in der Fußball-Oberliga Südwest der Vorhang fällt. Für Clubs wie den FC Homburg, die zur Zeit im Niemandsland der Tabelle stehen, könnte das Saisonende aber ruhig etwas früher kommen. Beim FCH ist deutlich zu merken, dass die Luft raus ist

Saarbrücken. Drei Spieltage sind es noch, bis in der Fußball-Oberliga Südwest der Vorhang fällt. Für Clubs wie den FC Homburg, die zur Zeit im Niemandsland der Tabelle stehen, könnte das Saisonende aber ruhig etwas früher kommen. Beim FCH ist deutlich zu merken, dass die Luft raus ist. Nur zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen, zuletzt gab es sogar ein blamables 0:0 vor 75 Zuschauern beim Vorletzten Eintracht Bad Kreuznach. Auch die Ausrede, die Spieler würden sich fürs Pokalfinale am 21. Mai gegen Neunkirchen schonen, lässt FCH-Trainer Gerd Warken nicht gelten. "Wir schonen uns schon seit drei Wochen. Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir den Schalter auf Maximalleistung im Pokalfinale nicht so einfach umlegen können", zürnte der Trainer und verschärfte das Training.

Der SV Hasborn muss noch etwas auf den Klassenverbleib warten. Der Vorsprung der Rot-Weißen auf Bad Kreuznach und damit einen Abstiegsrang ist nach dem Hasborner 0:2 gegen Worms auf sechs Punkte geschrumpft. Am kommenden Samstag können die Nordsaarländer aber mit einem Heimsieg gegen Bad Kreuznach den Klassenverbleib perfekt machen.

Schon unter Dach und Fach haben diesen die SF Köllerbach. Nach dem 3:1 gegen Schlusslicht FV Engers können die Planungen für die kommende Oberliga-Spielzeit anlaufen. Und das mit Smail Morabit. Der 19-jährige Franzose, an dem im Winter Zweitligist SV Wehen Wiesbaden Interesse gehabt haben soll, traf gegen Engers drei Mal. "Alle Kontakte sind abgebrochen, ich bleibe in Köllerbach", sagte der Stürmer nach seiner Galavorstellung.

An der Tabellenspitze gibt sich weiterhin keine Mannschaft eine Blöße. Auch Borussia Neunkirchen lässt nicht locker im Rennen um Platz vier. Nach dem 2:0 gegen den SV Roßbach fällt für die Borussen jetzt wohl eine Vorentscheidung. Gelingt am Samstag bei Wormatia Worms ein Sieg, wäre das Team von Günter Erhardt ganz nahe an Platz vier. Bei einer Niederlage hingegen ist der Traum von der Regionalliga vorbei. Der 1. FC Saarbrücken empfängt am vorletzten Spieltag im Ludwigspark-Stadion Worms. Zuvor muss der FCS aber noch am Freitag nach Roßbach. Eine schwere Aufgabe auf dem kleinen Platz des Dorfclubs im Westerwald. Egal, wie es ausgeht: Am Sonntag werden die Fans der Borussia und des FCS schon deutlich klarer wissen, ob ihre Clubs das Saisonziel erreichen.