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Die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim ist in die Vorbereitung gestartet

Fußball-Verbandsliga : Ohne Ausreden zum Aufstieg in die Saarlandliga?

Die Fußballer der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim haben die Tabellenspitze der Verbandsliga im Blick.

Nach dem vierten Platz in der Vorsaison sind die Verbandsliga-Fußballer der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim wieder in die Vorbereitung eingestiegen. „Wenn du zuvor Vierter geworden bist, kann ich jetzt nicht erzählen, wir wollen im Mittelfeld mitspielen. Wir wollen vorne mitspielen und wenn möglich den Aufstieg packen. Wir haben einen guten Kader zusammen“, sagt SG-Cheftrainer Peter Rubeck. Allerdings wisse man derzeit nicht, wie lange der erkrankte Stammtorhüter Cedric Kiefer ausfällt. Von daher sei es gut möglich, dass noch kurzfristig ein weiterer Schlussmann verpflichtet wird.

In Ballweiler steht ein nagelneuer Kunstrasenplatz zum Training zur Verfügung, in Wolfersheim ein gut gepflegter Naturrasen. „Von daher haben wir optimale Bedingungen, besser geht es gar nicht“, freut sich der erfahrene Trainer. Die Mitfavoriten auf die Meisterschaft sind die SG Lebach-Landsweiler, SG Marpingen-Urexweiler und der SV Bliesmengen-Bolchen. Auch den Saarlandliga-Absteiger SV Rohrbach müsse man beachten. Insgesamt sei die Klasse noch ausgeglichener als in der vergangenen Saison besetzt. „Ich weiß derzeit nicht, wer absteigen sollte. Und einen richtigen Topfavoriten auf Platz eins gibt es auch nicht“, sagt Rubeck.

Athletiktrainer Horst Kircher wird in dieser Runde noch öfters in Ballweiler und Wolfersheim vor Ort sein. Neuer Co-Spielertrainer ist der routinierte Frederic Stark von der SG Rieschweiler. „Er wird uns fußballerisch richtig weiter bringen und ist auch als Typ in Ordnung. Ich hatte ihn ja bereits in Rieschweiler als Spieler gehabt“, erklärt Rubeck. Stark hätte seinen Trainerschein mit dem besten Notenschnitt bestanden. Er sei als Trainer ein Talent und mit seinen 32 Jahren auch immer noch ein guter Spieler. Steffen Sand sehe seine sportliche Zukunft nach einer Hüft-Operation künftig mehr in der Zweiten. Derzeit angeschlagen sind noch Mirco Schwalbach (Oberschenkel-Probleme), Christian Schmitt (Handbruch) und Cyril Mario Hamann (Bänderriss im Sprunggelenk). Wer künftig die Kapitänsbinde trägt, steht momentan noch nicht fest. „Der Kader ist vom Fußballerischen her besser als vergangene Saison. Wir haben zwar einige Spieler verloren, aber auch gute Jungs hinzubekommen. Außer meinem neuen Co-Trainer sind das alles junge Kerle. Es ist eine junge Mannschaft mit einer guten Einstellung“, betont Rubeck.

Auch der SG-Vorsitzende Dieter Rebmann blickt der kommenden Saison positiv entgegen. „Wir wollen von Beginn an vorne mitspielen. Der Kader ist von der Qualität und von der Breite her gut aufgestellt. Dass die Klasse dieses Mal ausgeglichener besetzt ist, kann ein Vorteil sein, da man sich teilweise gegenseitig die Punkte abholt“, meint Rebmann. So sei es dieses Mal nicht zu erwarten, dass sich wie zuletzt mit dem Meister SV Hasborn eine Mannschaft vorzeitig absetzen könne. „Wir haben jetzt hier einen neuen Kunstrasen und in Wolfersheim einen geilen Rasen, der dort gehegt und gepflegt wird. Von der Infrastruktur und den Voraussetzungen her gibt es keinerlei Ausreden“, stellt der Vorsitzende klar.

Die Zweite wird künftig von Max Knörr und Johannes Federmeyer trainiert und führt ihre Übungseinheiten getrennt von der Ersten durch. Dadurch soll die Verbandsliga-Mannschaft noch einmal intensiver trainieren können.