Die Serie hält

Köln. Besser, aber nicht gut genug: Es geht nicht viel beim 1. FC Köln mit Trainer Stale Solbakken. Beim 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern überboten sich die Rheinländer am Samstag im Auslassen bester Chancen. "Ein Tor ist nicht genug" - Solbakken war nicht begeistert über das, was er und 47 200 Zuschauer im Kellerduell vom Schlusslicht geboten bekamen

Köln. Besser, aber nicht gut genug: Es geht nicht viel beim 1. FC Köln mit Trainer Stale Solbakken. Beim 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern überboten sich die Rheinländer am Samstag im Auslassen bester Chancen. "Ein Tor ist nicht genug" - Solbakken war nicht begeistert über das, was er und 47 200 Zuschauer im Kellerduell vom Schlusslicht geboten bekamen.Köln war ohne Lukas Podolski (Fieber) und den am Knie verletzten Torwart Michael Rensing angetreten - und spielte mutiger und mit mehr Aggressivität als bei den Klatschen gegen den VfL Wolfsburg (0:3) und beim FC Schalke (1:5). Obwohl "Poldi" nicht spielte, beherrschte er die Schlagzeilen. Der türkische Nachrichtensender NTV hatte berichtet, dass sich der Nationalstürmer mit Galatasaray Istanbul einig sei. Einen Wechsel Podolskis schloss Solbakken aber erneut aus. Vielmehr hat Köln die Verpflichtung von Henrique Sereno vom FC Porto perfekt gemacht, der vom Europa-League-Sieger ausgeliehen wird. Sportchef Volker Finke sagte mit Blick auf die vermeintliche Verstärkung: "Bald wird der erste Dreier kommen."

Darauf warten auch die Pfälzer. Sie verlängerten zwar ihre Serie nicht verlorener Erstliga-Spiele gegen Köln auf 25, blieben aber bei dem Kampf-und-Krampf-Duell den Beweis ausgeprägter Erstliga-Tauglichkeit wie die Kölner schuldig. FCK-Kapitän Christian Tiffert übte Selbstkritik: "Wir verlieren die Nerven und machen teilweise zu viele Fehler." Ivo Ilicevic, der nach 17 Minuten das 1:0 erzielt hatte, ergänzte: "Mit Sicherheit fehlt dieser jungen Mannschaft auch Cleverness."

Am Samstag um 15.30 Uhr gastiert der Rekordmeister aus München auf dem Betzenberg. "Auch wenn der große FC Bayern kommt - wir wollen da etwas mitnehmen", sagte Ilicevic kämpferisch. Dabei ist es doch so einfach, wenn es nach Tiffert geht. Irgendwann würden es die Spieler begreifen, dann würden die Automatismen wieder funktionieren, "und dann wird es von selbst laufen".

Zwei Vereine, ein Ziel: der Befreiungsschlag durch den ersten Saisonsieg. Nach drei Spielen hat der FCK zwei Punkte auf dem Konto, der 1. FC Köln einen Zähler. Wie in Köln läuft nicht alles rund im Spiel der Lautrer. Das wurde auch wieder nach dem 1:1 von Mato Jajalo zwei Minuten nach der Führung deutlich. "Die ersten 35 Minuten waren sehr ordentlich und wir haben durch eine schöne Aktion den verdienten Führungstreffer erzielt. Leider haben wir zu früh den Ausgleich kassiert und dann unerklärlicherweise zehn Minuten vor der Halbzeit völlig die Ordnung verloren. Wir können uns glücklich schätzen, mit einem Unentschieden in die Pause gekommen zu sein", sagte Trainer Marco Kurz. Kevin Trapp hielt den FCK im Spiel. "Kevin hat in einem sehr emotionalen, intensiven Spiel erneut seine Klasse unter Beweis gestellt und uns den Punkt gerettet", lobte Kurz den Merziger. dpa/mak

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