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Die HF Köllertal verlieren das Kellerduell bei der TG Waldsee mit 19:23

Handball-Oberliga : Für die HF Köllertal wird die Aufgabe mit jedem verlorenen Spiel schwerer

Im Abstiegskampf hat der Handball-Oberligist HF Köllertal am Samstag eine 19:23 (11:9)-Niederlage bei der TG Waldsee kassiert. Mit einem Sieg hätten die Saarländerinnen an den Gastgeberinnen vorbeiziehen können.

So bleibt die Mannschaft des Trainer-Duos Lukas Huwig und Markus Berndt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die TG Waldsee beträgt drei Punkte – wobei die HF Köllertal ein Spiel weniger absolviert haben. „Natürlich war der Frust groß, und es flossen auch ein paar Tränen“, sagte Berndt. Er ergänzte: „Aber wir haben noch genügend Spiele, die wir gewinnen können. Klar ist aber auch: Mit jedem verlorenen Spiel wird die Aufgabe schwerer.“

Die Köllertalerinnen erwischten einen glänzenden Start. Nach achteinhalb Minuten sorgte Admira Zvekic mit ihrem Treffer für die 7:1-Führung. Die TG Waldsee schien unterzugehen, nahm eine Auszeit. „Wir wollten vorne unsere Systeme durchspielen und hinten kompakt stehen. Das ist bis dahin hervorragend gelungen“, sagte Berndt.

Die Gastgeberinnen nahmen nach der Auszeit Yuliya Kucerova nun in kurze Deckung. Der Spielfluss der HF Köllertal war damit jäh unterbrochen. Zumal der Mannschaft mit Marion Müller und Carolin Bitton zwei wichtige Alternativen fehlten. „Das ist unser Problem schon die ganze Saison. Es ist halt schwer, in so einem Spiel bei einem direkten Konkurrenten mit voller Bank selbst nur zwei Spielerinnen zum Wechseln zu haben. In der zweiten Hälfte waren dann die Körner alle“, sagte Berndt.

Kucerova war trotz kurzer Deckung die beste Werferin der Gäste. Sie traf insgesamt achtmal. Die Offensive der HF Köllertal war insgesamt aber nicht durchschlagskräftig genug. Die TG Waldsee ging nach 42 Minuten beim Treffer von Julia Barth zum 15:14 erstmals in Führung – und war danach nicht mehr aufzuhalten.

An diesem Samstag, 15. Februar, müssen die Köllertalerinnen um 17.30 Uhr beim Schlusslicht SF Budenheim antreten. „Ein Sieg ist Pflicht, sonst können wir es vergessen“, sagte Berndt und rechnete vor: „Zum Klassenverbelib brauchen wir noch vier Siege. Das ist schwer, aber machbar.“