Die HF Illtal treten beim Oberliga-Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken an

Handball-Oberliga : Und wieder ein Spitzenspiel

Eine Woche nach der Heim-Niederlage gegen die SF Budenheim treten die HF Illtal beim Oberliga-Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken an.

Wie gut haben die Handballfreunde Illtal die Ereignisse des vergangenen Sonntags verdaut? Ihr erstes Oberliga-Spitzenspiel der Saison gegen die Sportfreunde Budenheim (wir berichteten) endete in einer schmerzhaften 21:23-Niederlage. Ausgerechnet jetzt steht der vielleicht stärkste Gegner der Spielklasse auf dem Plan. „Eigentlich wollten wir hinter Saulheim als Verfolger Nummer eins nach Zweibrücken fahren. Jetzt ist Budenheim punktgleich mit uns“, meint Christoph Holz, linker Rückraumspieler des Tabellenvierten. Gegner der Handballfreunde, die am Samstag um 18 Uhr in der Westpfalzhalle spielen, ist kein Geringerer als der verlustpunktfreie Tabellenführer, der SV 64 Zweibrücken.

Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre lässt eine Tendenz erkennen: Zwei Mal standen sich die Kontrahenten in der Westpfalzhalle in Zweibrücken gegenüber. Zwei Mal gewann der SV 64 (27:26, 38:29). Zwei Mal standen sie sich in der Hellberghalle in Eppelborn gegenüber. Zwei Mal gewannen die Handballfreunde (27:24, 30:29). Sind nun also wieder die Rosenstädter an der Reihe? „Für mich ist Zweibrücken Favorit. Ich denke, sie sind stärker als letztes Jahr. Sie haben sich sehr gut verstärkt und im Moment einfach einen Lauf“, prophezeit Marvin Mebus. Neu im Vergleich zum Vorjahr sind bei den Löwen Rückraumspieler Marc-Robin Eisel (TuS Dansenberg, 3. Liga) und Torwart Marko Ivankovic (RK Vogosca Poljne, 1. bosnische Liga). Illtals Linkshänder Mebus, der auf dem rechten Rückraum wie auf Rechtsaußen eingesetzt werden kann, konkretisiert: „Die Mannschaft spielt aus einer guten Abwehr sehr schnell nach vorne. Im Angriff sind sie sehr flexibel. Jeder Spieler ist gefährlich und die Mannschaft ist extrem breit besetzt.“ Das heißt konkret. Zwar gibt es verschiedene Spielertypen in den Reihen der Rosenstädter, ein Qualitätsverlust ist jedoch selbst bei einem Wechsel der gesamten Mannschaft nur sehr bedingt vorhanden. Wie dominant der SV derzeit auftritt, wird bei einem Blick auf die Tabelle deutlich. Nicht nur, dass er auswärts den Zweitplatzierten SG Saulheim (32:26) und Erzrivalen VTZ Saarpfalz (24:23) besiegt hat. Mit 247:172 Toren stellt der Vorjahres-Dritte gleichzeitig die beste Offensive und Defensive der Liga. Für HF wird es folglich darum gehen, Fehler zu minimieren und das Spiel bis in die Schlussphase offen zu gestalten.

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