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Die FSG hält eine Stunde stand

Die FSG hält eine Stunde stand

Schiffweiler. "Wir haben zwar nicht geglänzt, aber wir sind verdient eine Runde weiter gekommen und das ist wichtig." So lautete am Samstagnachmittag das Fazit von Jens Kiefer, dem Trainer von Fußball-Oberligist FC Homburg, nach der Saarlandpokal-Partie beim Verbandsligisten FSG Schiffweiler

Schiffweiler. "Wir haben zwar nicht geglänzt, aber wir sind verdient eine Runde weiter gekommen und das ist wichtig." So lautete am Samstagnachmittag das Fazit von Jens Kiefer, dem Trainer von Fußball-Oberligist FC Homburg, nach der Saarlandpokal-Partie beim Verbandsligisten FSG Schiffweiler. Der Gästecoach war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 3:0, Halbzeit 0:0, im Mühlbachstadion und lobte den Gegner. Schiffweiler habe imponierend gekämpft, enormen Kampfgeist entwickelt und seinen Homburgern das Leben schwer gemacht.

Stinksauer hingegen verließ FSG-Trainer Thomas Neumann nach dem Schlusspfiff den Rasen. Schuld daran sei aber nicht seine Mannschaft, die sich gut geschlagen habe, aus dem Spiel heraus kaum Chancen zugelassen habe. Er ging mit dem Saarländischen Fußballverband hart ins Gericht, weil die FSG einen Tag später beim Verbandsligakonkurrenten zum Punktspiel antreten musste (die SZ berichtete). Neumann: "Man sollte vom Verband doch erwarten können, dass er für seine Vereine da ist." Die Frage, mit welcher Elf er denn in Losheim antrete, beantwortete er so: "Wir werden mit der gleichen Mannschaft wie heute auflaufen."

Mit den 90 Minuten am Samstagnachmittag durften die Fans der FSG trotz der Niederlage zufrieden sein. Fast eine Stunde lang bot Schiffweiler dem haushohen Favoriten Paroli. Lediglich nach Standardsituationen, nach Freistößen und Eckbällen, brannte es vor dem Tor des vorzüglichen Keepers Christian Wagner, der in Halbzeit eins zwei hochkarätige Möglichkeiten der Homburger entschärfte. Fast eine halbe Stunde war gespielt, als er einen platzierten Kopfball von Michael Petri aus dem unteren rechten Eck fischte. Und auch den Sechs-Meter-Schuss von Tobias Mansfeld lenkte er zum Eckball. Der FCH übte im ersten Abschnitt aus dem Spiel heraus wenig Druck auf das Schiffweiler Tor aus.

Die FSG stand kompakt in der Abwehr und machte die Räume eng. Kurz nach Wiederbeginn hätten die Hausherren gar in Führung gehen können, als Roman Golombs flache Hereingabe am Homburger Gehäuse vorbeistrich. Danach wurde der Druck der Gäste stärker. Schiffweilers Tim Schäfer konnte nach einem Eckball auf der Linie klären, aber wenig später verwandelte Marc Scherschel per Kopf zum 1:0 (58.). Es dauerte weitere 20 Minuten, bis Josue Liotte ebenfalls mit dem Kopf das 2:0 für Homburg erzielte. Kurz vor Schluss erhöhte Rouven Weber nach einem Freistoß zum 3:0. Am Ende gewann Homburg ungefährdet. Nur der Ordnung halber: Schiffweiler holte gestern beim 1:1 in Losheim einen Punkt in der Verbandsliga.