| 20:27 Uhr

Die deutschen Volleyballer müssen nachsitzen

Volleyball-Nationalspieler Moritz Reichert. Foto: Stache/dpa
Volleyball-Nationalspieler Moritz Reichert. Foto: Stache/dpa FOTO: Stache/dpa
Lyon. Bundestrainer Andrea Giani weiß, wo er ansetzen muss. "Wir haben wirklich gute Einzelspieler, aber wir müssen noch lernen zusammenzuspielen", sagte er nach der verpassten direkten WM-Qualifikation der deutschen Volleyballer. Bis Juli hat der Italiener Zeit, seine Mannschaft weiter zu formen, dann steht das Hoffnungsturnier um das letzte europäische Ticket für die Weltmeisterschaft in Bulgarien und Italien (10. bis 30. September 2018) an. sid

Bundestrainer Andrea Giani weiß, wo er ansetzen muss. "Wir haben wirklich gute Einzelspieler, aber wir müssen noch lernen zusammenzuspielen", sagte er nach der verpassten direkten WM-Qualifikation der deutschen Volleyballer. Bis Juli hat der Italiener Zeit, seine Mannschaft weiter zu formen, dann steht das Hoffnungsturnier um das letzte europäische Ticket für die Weltmeisterschaft in Bulgarien und Italien (10. bis 30. September 2018) an.


Deutschland nimmt als Gruppenzweiter der ersten Runde an einem Sechserturnier teil, der Sieger bekommt den letzten europäischen Startplatz. Nach einem 0:3 (22:25, 20:25, 20:25) gegen Gastgeber Frankreich am Sonntagabend hatten die Volleyballer die direkte Qualifikation verpasst. "Meiner Meinung nach ist Frankreich zur Zeit das beste Team der Welt", sagte Giani. Dennoch hatte die Mannschaft um den Lebacher Moritz Reichert (wechselt zur neuen Saison von Bundesligist United Volleys Rhein-Main zum französischen Spitzenverein Tours VB) durchaus Chancen, den Europameister zu schlagen. Die Franzosen nutzten aber die ungewöhnlich hohe Fehlerquote der Deutschen aus und siegten nach 78 Minuten klar.

Die ersten vier Partien hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gegen die Ukraine, Aserbaidschan, Island und die Türkei jeweils souverän mit 3:0 gewonnen. Nun gilt es, sich auf die Slowakei, Belgien, Estland, Weißrussland und Spanien zu konzentrieren. Gerade die Belgier mit dem früheren Bundestrainer Vital Heynen könnten dabei gefährlich werden.