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"Die Aufgabe müssen wir lösen"

"Die Aufgabe müssen wir lösen"

Köllerbach. Endlich beginnt die heiße Phase in der Ringer-Bundesliga: Am morgigen Samstag, 18.30 Uhr, startet der KSV Köllerbach in der Frankfurter Brandenburghalle bei der KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt in die Playoffs. Dann beginnt für den KSV das Unternehmen Titelverteidigung. Pünktlich zum Auftakt der Finalrunde wird wieder Jan Fischer auf der Matte stehen

Köllerbach. Endlich beginnt die heiße Phase in der Ringer-Bundesliga: Am morgigen Samstag, 18.30 Uhr, startet der KSV Köllerbach in der Frankfurter Brandenburghalle bei der KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt in die Playoffs. Dann beginnt für den KSV das Unternehmen Titelverteidigung.

Pünktlich zum Auftakt der Finalrunde wird wieder Jan Fischer auf der Matte stehen. "Es geht wieder ganz gut. Ich denke, ich kann dabei sein", sagt der 22-Jährige mit Blick auf eine Schleimbeutel-Entzündung im Ellenbogen. Mit Frankfurt wartet der Tabellendritte der Bundesliga Nord auf Köllerbach. "Einige Athleten wie Marcus Thätner, Andreas Schulze oder Thomas Franke kenne ich aus Trainingslagern. Die Frankfurter haben gute griechisch-römisch Athleten. Im Freistil sind sie nicht so stark", sagt Fischer: "Die Aufgabe müssen wir lösen."

Der 22-Jährige, der in der 84 Kilo Klasse im klassischen Stil auf Andreas Schulze oder Thomas Franke trifft, will Punkte zu einem Sieg beitragen. Zur Playoff-Auslosung sagt er: "Wir haben nicht schlecht zugegriffen. Die andere Hälfte mit Mannschaften wie Weingarten und Aalen ist stärker." Kommt der KSV eine Runde weiter, rechnet Fischer mit dem SC Anger (Dritter der Bundesliga Süd) als Gegner im Viertelfinale. "Das wird eindeutig schwieriger", blickt Fischer voraus.

Ist in dieser Saison ein Finaleinzug für den KSV machbar? Fischer sagt: "Ich hoffe, dass wir uns wie in den vergangenen Jahren von Runde zu Runde steigern können. Denn, wenn man unsere Leistung beim 16:20 in Mainz sieht, da müssen wir schon noch was draufpacken." Mit einer Leistungssteigerung könnte der KSV wieder ins Finale kommen.

Für sich bezeichnet Fischer die Saison als "enttäuschend". "In der 84 Kilo Klasse habe ich ganz gute Kämpfe gemacht. In der 96 Kilo Klasse hatte ich einen Auftritt, der mir nicht so gefallen hat (0:3 gegen Kai Dittrich vom KSV Ketsch, Anm. d. Red.). Dazu kommt die Verletzung. Ich habe vier Kämpfe weniger gemacht, als ich sollte", hadert Fischer. Blickt er auf das gesamte Jahr zurück, erklärt der 22-Jährige: "Ich bin auf keinen Fall zufrieden. Eigentlich war das Jahr katastrophal. Es hat mit den deutschen Meister-Titeln mit der Mannschaft und im Einzel gut begonnen, aber dann kam die verpasste Olympia-Qualifikation." In den Playoffs wird Fischer nun alles daran setzen, seine Enttäuschung vergessen zu machen. "Es geht wieder ganz gut. Ich denke, ich kann dabei sein."

Jan Fischer, Ringer des KSV, über seine Verletzung