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Die A-Jugend des FCS träumt vom DFB-Pokalfinale

Herr Ebertz, ist das Spiel gegen den Tabellenführer der A-Jugend-Bundesliga der Saisonhöhepunkt für Ihre Mannschaft?Harald Ebertz: Wir haben in dieser Runde verschiedene Ziele. Die Meisterschaft in der A-Jugend-Regionalliga haben wir erreicht, der Aufstieg in die Bundesliga wird aber erst in der Relegation gegen den Meister der Oberliga Hessen (Anm. d. Red

Herr Ebertz, ist das Spiel gegen den Tabellenführer der A-Jugend-Bundesliga der Saisonhöhepunkt für Ihre Mannschaft?


Harald Ebertz: Wir haben in dieser Runde verschiedene Ziele. Die Meisterschaft in der A-Jugend-Regionalliga haben wir erreicht, der Aufstieg in die Bundesliga wird aber erst in der Relegation gegen den Meister der Oberliga Hessen (Anm. d. Red.: entweder gegen Darmstadt 98 oder KSV Baunatal) entschieden. Wir wollen uns darüber hinaus mit dem Sieg im Saarlandpokal wieder für den DFB-Pokal qualifizieren. Das Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinales ist ein toller Erfolg und das Spiel gegen Dortmund ein echter Höhepunkt.

Wie sehen Sie die Chance Ihres Teams gegen den BVB?



Ebertz: Dortmund ist eine der stärksten A-Jugend-Mannschaften Deutschlands, wir sind also klarer Außenseiter. Aber das waren wir vor unseren Spielen gegen Bremen und Berlin auch.

Seit langem wird beim FCS vom Aufbau eines Jugendleistungszentrum gesprochen. Wie ist der Stand?

Ebertz: Wir werden versuchen, in der kommenden Saison die Anforderungen zur Anerkennung eines Leistungszentrums zu erfüllen. Dazu ist insbesondere eine weitere Verbesserung der Infrastruktur erforderlich, wie beispielsweise der Umbau des Hartplatzes hinter der Saarlandhalle zum Kunstrasen. Mit der Finanzierung sind wir derzeit beschäftigt. Wir haben ein Trainerteam zusammengestellt, dass die geforderte Qualifikation problemlos erfüllt, der medizinische und physiotherapeutische Bereich ist bei uns gut abgedeckt, und grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, das Tagesinternat an der Hermann Neuberger Sportschule zu nutzen. Alles in allem sind wir bereits jetzt gut aufgestellt. Unsere Erfolge können sich sehen lassen.

Dennoch verlassen immer wieder Talente den Verein, folgen Verlockungen von Spielerberatern.

Ebertz: Wir bieten unseren Jugendspielern eine sehr gute Ausbildung und Perspektive. Wenn Jugendspieler den FCS verlassen, bleibt zu wünschen, dass sich die Hoffnungen und Erwartungen der Kinder und auch die der Eltern erfüllen. Schulwechsel und Aufgabe des familiären Umfeldes sind schließlich einschneidende Veränderungen im Leben der Kinder. In der Vergangenheit gab es leider nur allzu viele Negativbeispiele.