Basketball Für die Diamonds wird’s im Tabellenkeller düster

Dillingen/Saarlouis · Zweitliga-Basketballerinnen unterliegen Speyer/Schifferstadt klar mit 54:80 und rutschen auf den vorletzten Platz ab.

  Niedergeschlagen: Die Diamonds Saarlouis/Dillingen kassierten im Kellerduell gegen Speyer eine deftige Niederlage. Trainer Rouven Behnke (Mitte) ist dennoch zuversichtlich.    Foto: Ruppenthal

Niedergeschlagen: Die Diamonds Saarlouis/Dillingen kassierten im Kellerduell gegen Speyer eine deftige Niederlage. Trainer Rouven Behnke (Mitte) ist dennoch zuversichtlich. Foto: Ruppenthal

Foto: Ruppenthal

Im Duell der Kellerkinder in der zweiten Basketball-Bundesliga Süd mussten die Diamonds Saarlouis/Dillingen gegen die Towers Speyer-Schifferstadt am Sonntag eine deftige 54:80-Heimniederlage hinnehmen. Der Aufsteiger aus dem Saarland rutschte damit nach bislang nur einem Sieg und fünf Niederlagen auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Dennoch ist Trainer Rouven Behnke zuversichtlich. „Obwohl wir einen der jüngsten Kader der Liga haben, haben die vergangenen Spiele gezeigt, dass wir durchaus mit den gestandenen Mannschaften mithalten können“, meint der Trainer. „Aber bei unserer derzeitigen Verletzten-Misere und der körperlichen Unterlegenheit unserer Mädels tun wir uns gegen die Großen der zweiten Bundesliga schwer.“

Hannah Lui hatte sich vor zwei Spielen einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt wohl die restliche Saison aus. Die US-Amerikanerin Wendy Bibbins laboriert an einer Fingerverletzung herum und spielte am Wochenende gerade einmal ein Viertel und das auch nur mit mäßigem Erfolg. Caroline Meier bekam einen Studienplatz in Frankfurt und steht auf unbestimmte Zeit ebenfalls nicht zur Verfügung. „Nicht die besten Voraussetzungen“, konstatiert Rouven Behnke, „fehlen doch damit die drei einzigen Spielerinnen, die über 1,80 Meter groß sind.“ Die Folge: „Gegen die Riesen in den anderen Mannschaften geben wir einfach zu viele Rebounds ab, was ein ums andere Mal zu Chancen für unsere Gegner führt“, erklärt Behnke.

So auch gegen Speyer/Schifferstadt. Die Diamonds starteten miserabel in die Partie, nach dem ersten Viertel stand es 11:20, zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen bereits mit 23 Zählern im Rückstand. „Zu viele Fehlwürfe vorne und jede Menge verlorene Bälle unter dem eigenen Korb, so kann man das Spiel nicht gewinnen“, haderte Behnke.

Dennoch schaut der Trainer der Diamonds positiv in die Zukunft: „Wir wussten von Anfang an, dass es schwer wird, aber wir wissen auch, woran wir arbeiten müssen – und die Mädels sind willensstark.“ Die erst seit fünf Jahren bestehenden Diamonds sieht er als ausgesprochen positives Projekt. „Wir setzen auf die eigene Jugend, versuchen uns mit jungen Kräften aus der Region zu verstärken und wollen so eine Identifikation schaffen.“

Am nächsten Wochenende müssen die Diamonds beim Tabellenvierten Bad Homburg antreten, eine Woche später, am Samstag, 23. November, gastiert dann um 18 Uhr der derzeitige Tabellenzweite Bamberg in der Dillinger Rundsporthalle.

Die Punkte für die Diamonds: Gina Groß 22, Myrielle Platte 11, Sophia Philippi 7, Sarah Belzer 4, Romy Brück 3, Maja Ensch 3, Wendion Bibbins 2 und Franziska Wagner 2.

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