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Fußball
Koch kontert Kritik der Drittligisten

München. Die anstehende Regionalliga-Reform sorgt für heftige Auseinandersetzungen. sid

Der Dauerstreit um die Regionalliga-Reform und die Aufstiegsregelung in die 3. Fußball-Liga spitzt sich zu. Vor allem der zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch und die Drittligisten geraten immer heftiger aneinander. „Sie hätten lieber ihre Meinung in der Arbeitsgruppe vertreten sollen, anstatt jetzt haltlose Attacken zu reiten“, sagte Koch in Richtung der Drittligisten: „Im Übrigen saßen vom ersten Tag an Drittliga-Vertreter mit am Tisch. Es hätte genügend Möglichkeiten gegeben, sich mit Ideen einzubringen. Offenkundig herrscht dort aber keine Einigkeit.“


Die Drittligisten hatten zuvor den Aufteilungs-Vorschlag Kochs zurückgewiesen und die Beibehaltung einer eingleisigen Liga gefordert. Laut den Drittligisten war durch den Vorstoß Kochs, der eine zweigleisige 3. Liga ins Gespräch gebracht hatte, „die Glaubwürdigkeit“ des Deutschen Fußball-Bundes „in Bezug auf die Neuregelung des Aufstiegs in die 3. Liga endgültig verlorengegangen“. Koch konterte, dass „an vielen Stellen mit Halbwissen gearbeitet“ werde. Nach wie vor vertritt der 59-Jährige die Position, dass es eine Reduzierung von fünf auf vier Regionalligen geben könne und somit die vier Meister direkt aufsteigen würden.