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DFB-Pokal: Heidenheim und HSV stehen im Viertelfinale, Nürnberg raus

Überraschung im DFB-Pokal : Zweitligisten HSV und Heidenheim sind im Viertelfinale

Drei Tage nach dem Erfolg gegen Bayern München hat sich Bundesligist Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale blamiert. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz verlor am Dienstagabend beim Zweitliga-Sechsten 1. FC Heidenheim nach einer dürftigen Vorstellung mit 1:2 (1:0).

Julian Brandt brachte den letztjährigen Halbfinalisten vor der Pause in Führung (44.). Nikolas Dovedan glich vor 11 400 Zuschauern aus (47.). Maurice Multhaup gelang in der 72. Minute für den spielerisch unterlegenen, aber leidenschaftlich kämpfenden FCH, bei dem der Ex-Saarbrücker Patrick Schmidt nicht zum Einsatz kam, der umjubelte Siegtreffer. Heidenheim schaffte zum zweiten Mal nach 2016 den Sprung ins Viertelfinale.

Auch die Rasselbande des Zweitliga-Tabellenführers Hamburger SV überraschte vor eigener Kulisse und überrumpelte den 1. FC Nürnberg. Das enorm junge Team von Trainer Hannes Wolf schlug den Bundesliga-Abstiegskandidaten mit 1:0 (0:0) und zog verdient ins Viertelfinale ein. Der 20-jährige Berkay Özcan traf vor 47 628 Zuschauern in der 54.Minute zum Sieg für die Hanseaten. Die Franken um Coach Michael Köllner scheiterten zum zweiten Mal hintereinander im Achtelfinale und verpassten den ersten Viertelfinaleinzug seit 2011. Der FCN präsentierte sich vier Tage vor dem Abstiegskracher bei Hannover 96 am Samstag in besorgniserregender Verfassung.