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Fußball-WM in Russland
DFB ohne Plan B bei der Suche nach einem Trainer

Frankfurt. Für DFB-Präsident Reinhard Grindel ist Joachim Löw weiterhin der geeignete Mann, um den Umbruch in der Nationalmannschaft hinzubekommen. „Er hat immer wieder bewiesen, junge Spieler zu integrieren“, sagte der Verbands-Chef.

Der 58-jährige Löw hat sich einige Tage Zeit zu Gedanken über seine Zukunft erbeten.


Die Suche nach einem Nachfolger im Fall, dass Löw nicht weitermacht oder der DFB grundlegende Bedenken bekommen würde, dürfte sich für Grindel und Manager Oliver Bierhoff schwierig gestalten. Die potenziellen Löw-Nachfolger Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain) haben langfristige Verträge bei europäischen Spitzenclubs. Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann hat für 2019 schon bei RB Leipzig unterschrieben. Die Löw-Assistenten Thomas Schneider und Marcus Sorg sind durch das Vorrunden-Aus mit beschädigt. Auch andere verbandsinterne Lösungen wie mit U21-Trainer Stefan Kuntz scheinen wenig realistisch. Der Österreicher und Ex-Leipziger Ralf Hasenhüttl (50) ist derzeit ohne Job genau wie der Franzose Arsène Wenger (68). Der Elsässer spricht Deutsch, gilt nach seinem Abschied nach vielen Jahren beim FC Arsenal aber nicht als innovative Zukunftslösung.