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DFB-Frauen haben goldenen Abschied weiter im Visier

Rio de Janeiro. Sie rissen die Arme hoch, hüpften im Kreis auf und ab, umarmten sich freudestrahlend. Die großen Gefühlsausbrüche aber haben sich die deutschen Fußball-Spielerinnen offenbar für morgen aufgehoben: Dann spielt die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Maracana-Stadion gegen Schweden erstmals um den Olympiasieg. Und um einen goldenen Abschied für Bundestrainerin Silvia Neid , die aufhören wird. "Das ist der Wahnsinn. Wir sind so froh. Das Maracana war immer unser Ziel. Es ist ein tolles Gefühl", sagte Neid nach dem 2:0 (1:0)-Sieg im Halbfinale gegen Kanada. Beim besten Turnierauftritt der DFB-Elf trafen Melanie Behringer (21. Minute/Foulelfmeter) sowie Sara Däbritz (59.). sid

Sie rissen die Arme hoch, hüpften im Kreis auf und ab, umarmten sich freudestrahlend. Die großen Gefühlsausbrüche aber haben sich die deutschen Fußball-Spielerinnen offenbar für morgen aufgehoben: Dann spielt die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Maracana-Stadion gegen Schweden erstmals um den Olympiasieg. Und um einen goldenen Abschied für Bundestrainerin Silvia Neid , die aufhören wird. "Das ist der Wahnsinn. Wir sind so froh. Das Maracana war immer unser Ziel. Es ist ein tolles Gefühl", sagte Neid nach dem 2:0 (1:0)-Sieg im Halbfinale gegen Kanada. Beim besten Turnierauftritt der DFB-Elf trafen Melanie Behringer (21. Minute/Foulelfmeter) sowie Sara Däbritz (59.).


Vor dem Finale bangt die deutsche Mannschaft um den Einsatz von Offensivspielerin Dzsenifer Marozsan. "Sie ist das Sorgenkind momentan", sagte Neid gestern: "Sie hat gesagt, heute ist es nicht so gut." Die Ex-Saarbrückerin Marozsan war im Halbfinale zur Halbzeit mit einer Muskelverhärtung im Oberschenkel ausgewechselt worden.