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Deutsche wollen bei Tour de Ski wieder in den Rhythmus kommen

Deutsche wollen bei Tour de Ski wieder in den Rhythmus kommen

Oberhof. Oberhof, Oberstdorf, Toblach, Cavalese: Die Tour de Ski hält für die weltbesten Skilangläufer bei ihrer fünften Auflage das bislang ausgewogenste Programm bereit. Gesucht werden von Silvester an die komplettesten Langläufer, die für ihre Leistungen ein sattes Preisgeld erhalten. Den Siegern bei Damen und Herren winken jeweils 119 730 Euro, dazu gibt es 400 Weltcup-Punkte

Oberhof. Oberhof, Oberstdorf, Toblach, Cavalese: Die Tour de Ski hält für die weltbesten Skilangläufer bei ihrer fünften Auflage das bislang ausgewogenste Programm bereit. Gesucht werden von Silvester an die komplettesten Langläufer, die für ihre Leistungen ein sattes Preisgeld erhalten. Den Siegern bei Damen und Herren winken jeweils 119 730 Euro, dazu gibt es 400 Weltcup-Punkte. Davor haben die Veranstalter jedoch ein Mammutprogramm gesetzt, das den Teilnehmern alles abverlangt.Bundestrainer Jochen Behle dämpft die Erwartungen und sagt: "Wir werden nicht siegen." Der 50-Jährige verweist darauf, dass seine komplette A-Garnitur im Dezember krankheits- und verletzungsbedingt ausgefallen war und nun versuchen muss, wieder in den Wettkampf-Rhythmus zu kommen. "Wir haben noch zu viele Baustellen, um ganz nach vorn zu kommen. Das heißt aber nicht, dass wir nicht um Tagessiege kämpfen wollen. Aber nachdem wir schon bei der vierten Tour erstmals nicht auf dem Siegerpodest auf der Alpe Cermis standen, wird es wohl auch diesmal nichts", sagt Behle.

Alexander Legkow (Russland) und Dario Cologna (Schweiz) werden bei den Männern die größten Chancen auf den Gesamtsieg eingeräumt. Bei den Frauen gehen alle Experten davon aus, dass die Polin Justyna Kowalczyk ihren Vorjahreserfolg wiederholt, zumal die dreimalige Olympiasiegerin Marit Björgen aus Norwegen verzichtet.

Von den Deutschen hat sich vor allem Axel Teichmann einiges vorgenommen. Der Bad Lobensteiner will bei seinen Heimrennen in Oberhof zu Silvester und am Neujahrstag glänzen. Jens Filbrich strebt nach einer Erkältung einen Platz unter den besten Zehn an. Ein Fragezeichen steht hinter Tobias Angerer. Der Vachendorfer, der die Tour-Premiere für sich entschieden hatte, kam bislang nicht in die Gänge und erhielt von Behle sogar Sonderurlaub, um Abstand vom Langlauf zu bekommen. dpa